F1-piloten spielen fifa-orakel: sainz will spanien-triumph, brasilien fällt durchs raster
Die Formel-1-Garage verwandelt sich kurz vor dem WM-Start in eine Stammkneipe. Carlos Sainz donnert ohne Zögern: „Spanien holt den Pokal!“ Kein Witz, kein Zaunpfahl – der Madrilene glaubt fest an die Furia Roja. Dabei ist ihm eine ziemliche Panne unterlaufen.
Brasilien? ach, richtig, die spielen auch mit
Kimi Antonelli zählt seine Favoriten auf: Argentinien, England, Spanien, Deutschland – Brasilien fehlt. Mariana Becker von Globo zückt den Arm und stichelt: „Da ist ein Italiener, der WM gewinnen kann – Ancelotti mit Brasilien.“ Die Silencio-kommt-nie-wieder-Garde im Raum.
Sainz spürt den Wind der Euro-2020-Meldodie und schwört, diesmal klappt es. „Wir haben bewiesen, dass wir Europameister sein können, jetzt zieh nach Katar durch“, fordert er stolz. Die Konkurrenz? Keine Ahnung. Er lacht: „Ich habe dieses Jahr kaum Fußball geguckt.“

Alonso und die italienische diaspora
Fernando Alonso schiebt den Blick noch höher: „Ich will die Jungs im Finale sehen.“ Frankreich nennt er als Hauptsorge, weil „sie einfach großartige Spieler haben“. Dann nimmt er die Italiener aufs Korn: „Früher habe ich mit Fisichella und Co. im Paddock gestritten – heute sind sie drei Turniere außerhalb.“ Ein Seitenhieb, der Kimi Antonelli trifft: „Vielleicht schafft er es, wenn er älter ist.“
Franco Colapinto hält sich zurück. Der Argentinier will Messi nicht noch mehr Druck machen: „Ich sage nicht, dass wir gewinnen, das bringt Pech. Aber 2022 haben sie uns unbeschreiblich glücklich gemacht – ich hoffe, das wiederholt sich.“
Die Boxengasse tickt jetzt nicht nur in Runden, sondern auch in Toren. In etwas mehr als vier Wochen wissen wir, wer recht behält. Spoiler: Brasilien wird es wohl nicht vergessen sein.
