Van aert triumphiert: belgischer star gewinnt in villars-les-dombes!
Wout Van Aert hat bei der fünften Etappe der Tour Auvergne Rhone-Alpes einen nervenaufreibenden Massensprint vor Phil Bauhaus und Hugo Hofstetter für sich entschieden. Der Belgier vom Team Visma-Lease a Bike demonstrierte einmal mehr seine Sprinterstärke und feierte einen weiteren Saisonsieg – zwei Monate nach seinem beeindruckenden Erfolg bei Paris-Roubaix.
Ein taktisch ausgeklügelter etappensieg
Nach 195,3 Kilometern, die das Fahrerfeld durch die malerische Landschaft führte, kam es am Ende zu einem packenden Sprint im Vogelpark von Villars-les-Dombes, einem Ort, der bereits 2016 eine Etappe der Tour de France beherbergte. Van Aert, der nach einem eher unauffälligen Teamzeitfahren seine Nerven wiedergefunden hatte, entschied das Rennen im letzten Augenblick für sich. Bauhaus, der für das Team Bahrain Victorious antrat, konnte dem Belgier dicht auf den Fersen bleiben, musste sich aber letztendlich mit dem zweiten Platz begnügen. Hofstetter sicherte sich den dritten Rang und zeigte damit, dass auch er zu den aussichtsreichsten Sprintern der Rundfahrt gehört.
Die Zahl spricht für sich: Für Bauhaus war es die erste Top-3-Platzierung in einem World-Tour-Rennen im Jahr 2026. Ein positives Zeichen für das Team und ein Beweis für seine Sprinterqualitäten. Aber heute gehörte der Sieg Van Aert, der seine Klasse unter Beweis stellte und die Konkurrenz alt aussehen ließ.

Die bergwellen rücken näher
Alex Baudin vom Team EF Education-Easy Post verteidigte seine Führung in der Gesamtwertung, obwohl er weiß, dass die kommenden Tage eine ganz andere Herausforderung darstellen werden. Die ersten fünf Etappen waren zwar eher gemäßigt, doch ab Freitag steigen die Berge im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel. Drei anspruchsvolle Bergetappen stehen nun auf dem Programm, beginnend mit der Etappe nach Crest-Voland über 182,3 Kilometer. Hier wird sich zeigen, wer die stärksten Beine hat und wer die Gesamtführung übernehmen kann.
Die Tour Auvergne Rhone-Alpes hat damit eine entscheidende Phase erreicht. Die Sprinter haben ihre Chance genutzt, doch nun kommt es zu einer Prüfung für die Bergfahrer. Es bleibt spannend, wer sich als Gesamtsieger durchsetzen wird.
