El mala-poker platzt! köln verpasst transfer-rekord knapp

Schock in Köln: Der Wechsel des Shooting-Stars Said El Mala (19) zu Premier League-Klub Brentford ist in letzter Sekunde geplatzt. Ein Deal, der den Transferrekord des 1. FC Köln pulverisieren und die Kasse in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro klingeln lassen würde, liegt nun auf Eis – aufgrund einer überraschenden Absage der Mutter und Beraterin des jungen Stürmers.

Die überraschende wendung im el mala-transfer

Während El Mala in Griechenland die Sonne genießt, tobte hinter den Kulissen ein dramatischer Transfer-Poker. Wie Sport BILD exklusiv berichtet, kam es am Donnerstagnachmittag zur überraschenden Kehrtwende: Sabrina El Mala, die ihren Sohn berät, sagte dem Angebot von Brentford ab. Der Grund: Sie hält einen Wechsel in die englische Liga derzeit für den falschen Schritt für ihren Sohn. Dabei war der Transfer so gut wie perfekt – Brentford war bereit, über 4 Millionen Euro Jahresgehalt für den Kölner Ausnahmespieler zu zahlen.

Ein verpasster Rekord: El Mala, der in seiner ersten Bundesliga-Saison sensationelle 13 Tore und 5 Vorlagen beisteuerte und maßgeblich zum Klassenerhalt des 1. FC Köln beitrug, sollte in London zu einem Leistungsträger werden. Der geplante Transfer hätte den damaligen Rekord von Anthony Modeste aus dem Jahr 2017 (35 Millionen Euro zu Tianjin Quanjian) deutlich übertroffen.

Thomas Kessler, der Sport-Boss des 1. FC Köln, hatte sich angeblich bereit erklärt, den Transfer trotz der hohen Ablöse durchzuziehen. Das Angebot der Engländer musste jedoch noch vom Gemeinsamen Ausschuss (bestehend aus Vorstand, Aufsichtsrat und Beirat) abgesegnet werden – eine Formalität, die nun hinfällt.

Was bedeutet das für die zukunft el malas?

Was bedeutet das für die zukunft el malas?

Die Absage von Brentford bedeutet nicht zwangsläufig, dass El Mala in Köln bleibt. Die Verantwortlichen des 1. FC Köln betonen zwar, dass ein Verbleib weiterhin möglich sei, doch angesichts des Interesses weiterer Topklubs, allen voran Newcastle United, erscheint dies unwahrscheinlich. Das Transferfenster ist noch bis Ende August geöffnet, und der Markt in England nimmt erfahrungsgemäß erst im Sommer richtig Fahrt auf. Die Konkurrenz schläft nicht: Newcastle United buhlt ebenfalls um die Dienste des talentierten Offensivmanns.

Die Entscheidung von Sabrina El Mala wirft nun viele Fragen auf. Handelt es sich um eine taktische Entscheidung, um den Preis ihres Sohnes weiter in die Höhe zu treiben? Oder gibt es bereits Gespräche mit anderen Vereinen, die dem Spieler bessere Perspektiven bieten? Fest steht: Der Poker um Said El Mala ist noch lange nicht entschieden. Anthony Modeste mag den Transferrekord des 1. FC Köln halten, aber die Geschichte von Said El Mala wird in die Geschichtsbücher des Vereins eingehen – als die Geschichte eines Transfer-Deals, das knapp am Rekord vorbeischrammte.