Leganés: neuanfang nach dramatischem klassenerhalt – zehn jahre aufstiegserfolg!
Nur wenige Tage nach einem nervenaufreibenden Verbleib in der LaLiga Hypermotion startet der CD Leganés ehrgeizig in die Planung der neuen Saison. Ein besonderer Anlass steht dabei im Zeichen des zehnten Jahrestags des historischen Aufstiegs in die erste Liga, der vor genau einem Jahrzehnt in Anduva unter dem Jubel der Fans und dem umjubelten Treffer von Pablo Insua gefeiert wurde. Der Verein schließt den Kreis somit auf bemerkenswerte Weise.
Verlängerungen und abgänge prägen die kaderplanung
Die Saison ist zwar beendet, doch die ersten personellen Veränderungen zeichnen sich bereits ab. Präsident Eduardo Cosín bestätigte die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Dani Rodríguez, einem Schlüsselspieler des Teams, der den Verein nun für weitere eine Saison verstärken wird. Im Gegenzug verlassen Seydouba Cissé und Jorge Sáenz den Verein, zu denen nun auch Luis Asué zählt. Der Stürmer, der für Guinea-Ecuador spielt, kehrt nach Ablauf seiner Leihe in die chinesische Liga zurück, da Leganés die Kaufoption nicht zieht.
Doch das ist nicht alles. Die Verhandlungen mit Spielern, deren Verträge am 30. Juni auslaufen – darunter Miguel San Román, Javi Garrido, Ignasi Miquel und Óscar Plano – dauern noch an. Ihre Zukunft bleibt vorerst ungewiss. Aktuell umfasst der Kader mit gültigen Verträgen für die kommende Saison folgende Spieler: Die Torhüter Juan Soriano (2027) und die Verteidiger Lalo Aguilar (2029), Marvel (2028), Jorge Pulido (2028), Enric Franquesa (2028), Rubén Peña (2027) und Figueredo (2028). Im Mittelfeld sind Seydou Diawara (2027), Guirao (2029), Gonzalo Melero (2027), Roberto López (2027), Dani Rodríguez (2027), Juan Cruz (2029), Andrés Campos (2027) und Naim García (2027) vertreten. Im Angriff stehen Duk (2027), Álex Millán (2027) und Diego García (2028) zur Verfügung.

Rückkehrer und eine spannende zukunft
Darüber hinaus werden im Sommer mehrere Spieler, die in dieser Saison verliehen waren, zu Leganés zurückkehren. Pauwels, Javi Hernández und Miguel de la Fuente gehören dazu. Insbesondere im Fall von Miguel de la Fuente deutet alles darauf hin, dass UD Almería die im Leihvertrag vereinbarte Kaufoption in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro ziehen wird, was eine Rückkehr nach Leganés äußerst unwahrscheinlich macht.
Während die Trainerfrage und die Besetzung der sportlichen Leitung noch offen sind, arbeitet der Verein fieberhaft an der Zusammenstellung einer neuen Mannschaft. Das Ziel ist klar: Die Abstiegssorgen der vergangenen Saison sind vergessen, und der Verein soll wieder eine Position einnehmen, die seinem Potenzial entspricht. Die Eigentümer von 885 Capital haben die Weichen für einen ambitionierten Neuanfang gestellt.
