Deutschlands basketball-hoffnung feiert college-triumph!

Ein deutscher Basketballer hat Geschichte geschrieben! Malick Kordel, 22, gehört zum siegreichen Team der Michigan Wolverines, die in der Nacht von Montag auf Dienstag die begehrte College-Meisterschaft der „March Madness“ gegen die Connecticut Huskies gewannen. Der Triumph markiert das Ende einer Durststrecke für Michigan und ein besonderes Kapitel für den deutschenSport.

Die entscheidung im nfl-stadion von indianapolis

Vor knapp 70.000 Zuschauern in der hochmodernen Arena der Indianapolis Colts lieferten sich die Wolverines und die Huskies einen nervenaufreibenden Kampf. Letztlich setzten sich die Wolverines mit 69:63 durch, ein Ergebnis, das die Spannung des Spiels nur ansatzweise widerspiegelt. Kordel selbst stand zwar nicht auf dem Feld, doch der Jubel nach dem Schlusspfiff gehörte ihm ebenso wie seinen Teamkollegen.

Ein historischer Moment für Deutschland: Mit diesem Erfolg reiht sich Kordel in die Reihen von Niels Giffey und Leon Tolksdorf ein, die bereits 2014 mit UConn die Meisterschaft gewannen. Doch während Giffey und Tolksdorf eine tragende Rolle spielten, durfte Kordel dieses Mal nur von der Bank aus zuschauen. Die Freude war ihm aber nicht weniger.

Weniger Glück hatten seine Teamkollegen Eric Reibe und Dwayne Koroma. Reibe verbuchte zwar fünf Minuten Einsatzzeit, während Koroma die gesamte Partie auf der Bank verbrachte. Ihre Hoffnungen auf den Titel platzten somit im Finale.

Michigan beendet lange wartezeit

Michigan beendet lange wartezeit

Für die Wolverines ist es der erste Meistertitel seit 1989 – eine lange Zeit, in der sie immer wieder knapp scheiterten. Die Erinnerung an die Niederlage gegen Villanova 2018, bei der Moritz Wagner mit dabei war, ist noch frisch. Dieses Mal gelang es den Wolverines, den Druck auszuhalten und sich den verdienten Sieg zu erkämpfen. Die Trefferquote von beiden Seiten war miserabel – nur 2 von 15 Dreiern für Michigan, lediglich 9 von 33 für UConn. Doch die Moral der Mannschaft war unbezwingbar. Coach Dusty May zeigte sich nach dem Spiel außerordentlich stolz: „Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass wir mit einer solchen Leistung trotzdem gewinnen können. Dieses Team hat eine unglaubliche Fähigkeit, immer einen Weg zu finden.“

UConn-Trainer Dan Hurley, der sein Team bereits 2023 und 2024 zum Erfolg geführt hatte, betonte die Stärke des Gegners: „Michigan war einfach zu stark. Sie haben sich den Titel redlich verdient. Sie waren dieses Jahr zweifellos das beste Team im Land.“

Die Leistung von Malick Kordel und seinen deutschen Kollegen unterstreicht die wachsende Bedeutung des deutschen Basketballs auf internationaler Ebene. Was einst als Nische galt, ist nun ein Zeichen für eine neue Generation von talentierten Spielern, die in den USA große Erfolge feiern.