Chemie leipzig rettet punkt in letzter sekunde – dramatik in fürstenwalde!
Fürstenwalde bebte, als Stanley Ratifo in der Nachspielzeit das 1:1 für Chemie Leipzig gegen die VSG Altglienicke markierte. Ein Last-Minute-Remis, das für die Leutzscher Hoffnung im Abstiegskampf bedeutet, während Altglienicke einen wichtigen Punkt verliert.
Leipziger offensive dominierte, aber glück war nötig
Die BSG Chemie Leipzig zeigte in der Spree-Arena eine deutliche Steigerung zum enttäuschenden Spiel gegen Babelsberg. Von Beginn an drängten die Grün-Weißen auf die Führung, erzeugten Druck und gestalteten das Spiel vorwiegend.
Doch die VSG Altglienicke wehrte sich verbissen und nutzte ihre Chancen eiskalt. Ein Pfostenschuss aus kurzer Distanz für die Berliner kurz vor der Pause zeigte, dass auch die Hausherren gefährlich sein konnten. Die erste Halbzeit endete ohne Tore, obwohl Chemie die klareren Gelegenheiten hatte.

Altglienicke schlägt überraschend zu
Nach der Pause setzte sich das Spielbild fort: Leipzig attackierte, Altglienicke verteidigte. Ein verfehlter Kopfball von Jonas Nietfeld, der knapp am Tor vorbeiflog, ließ die Leipziger Fans den Atem anhalten. Dann schlug die Stunde der Berliner: Ugur Tezel vollendete einen schnellen Konter und brachte die VSG in Führung.
Das Momentum schien auf der Seite Altglienickes zu liegen, doch Chemie Leipzig gab nicht auf. Die Mannschaft kämpfte verbissen, suchte den Weg zurück ins Spiel und wurde in der Schlussphase belohnt.
Stanley Ratifo, der zuvor einige gute Gelegenheiten ungenutzt ließ, bewies seine Nervenstärke und ließ sich nicht unterkriegen. Er tauchte goldrichtig auf, ließ Luis Klatte keine Chance und sicherte seinem Team einen Punkt in letzter Sekunde. Ein Tor, das mehr als nur ein Remis bedeutet: Es ist ein Zeichen des Kampfgeistes und der Entschlossenheit, den Abstiegskampf zu bestreiten.
Die nächste Aufgabe für Chemie Leipzig wartet bereits am kommenden Wochenende. Mit neuem Mut und Selbstvertrauen wollen die Leutzscher ihre Chance nutzen und weitere Punkte einfahren.
