Bvb zieht durch: schlotterbecks milliarden-deal steht kurz vor unterzeichnung
Nico Schlotterbeck bleibt, das war gestern noch Gerücht, heute schon halb offiziell. Matthias Sammer warf bei Sky das Wort „Überzeugung“ in den Raum, und prompt flatterte aus dem BVB-Büro die Botschaft: Unterschrift bis April, Laufzeit bis 2031, Gehalt plus Boni bis zu 14 Millionen Euro jährlich. Die Ablöse, falls doch jemand klopft: 60 Millionen, aber frühestens 2027.

Kehl und ricken legten den grundstein
Sebastian Kehl hatte noch einen Fuß in der Tür, da war das Gerüst schon geschweißt. Gemeinsam mit Lars Ricken verhandelte er Eckpunkte, bevor Nils-Ole Book das Zepter übernahm. Was blieb, waren Kosmetik und Timing. Schlotterbeck signalisierte grünes Licht, die Schweizer Nati und das Testspiel gegen Ghana dienen nur noch als Atempause vor der letzten Zustimmung.
Der Innenverteidiger würde damit zum dienstältesten Profi im Kader avancieren, ein Statement in Zeiten, in denen Leistungsträger wie Jude Bellingham oder Erling Haaland eilig die Flucht ergriffen. Für den Verein ist es mehr als ein Vertragsupdate: Es ist ein Bekenntnis nach dem Turbulenzjahr mit drei Trainern und dem verpassten Titel.
Die Klausel ab 2027 schützt beide Seiten. Schlotterbeck sichert sich Spielzeit und Top-Gehalt, der BVB behält ein Asset, das sich im Wert fast verdoppelt hat, seit er 2022 für 20 Millionen aus Freiburg kam. Wer 2027 zahlt, zahlt dreifach – und das bei einem Spieler, der gerade 28 wird, also in seine athletische Blütephase eintritt.
Intern herrscht laut Vereinsangaben „ruhige Zuversicht“. Die Unterschrift soll direkt nach der Länderspielreise folgen, spätestens in der ersten Aprilwoche. Dann dürfte Sammer seinen Satz wiederholen – diesmal als offizielle Bestätigung.
