Baskonia triumphiert erneut: maccabi trotz großem kampf bezwungen!
Vitoria-Gasteiz – Kosner Baskonia hat im Buesa Arena erneut für Furore gesorgt und den Maccabi Tel-Aviv mit 101:98 nach Verlängerung bezwungen. Nach dem Erfolg gegen Hapoel Jerusalem demonstrieren die Basken eindrucksvoll ihre Ambitionen in der Euroleague, während Maccabi seine Play-in-Hoffnungen verliert.

Ein dramatisches spiel voller wendungen
Das Duell zweier der offensivstärksten Teams der Liga versprach ein Feuerwerk, und die Fans wurden nicht enttäuscht. Bereits im ersten Viertel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei Trent Forrest für Baskonia und Looney Walker für Maccabi trafen. Maccabi übernahm dank einer starken Distanzwurfserie früh die Führung und baute diese bis auf zehn Punkte aus. Doch Baskonia konterte mit einem stärkeren Mannschaftsspiel und verkürzte den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels.
Die zweite Spielhälfte gehörte zunächst Maccabi, der durch Roman Sorkin in der Zone dominierte und die Basken mit einer 0:8-Serie in Verlegenheit brachte. Doch Baskonia kämpfte sich zurück ins Spiel, unterstützt durch Markus Howards vielversprechendes Comeback. Mit einem Dreier von Howard ging es mit einem knappen Rückstand in die zweite Hälfte, 44:53.
Ein historisches drittes Viertel katapultiert Baskonia in Führung
Das dritte Viertel war der entscheidende Wendepunkt des Spiels. Baskonia legte einen beeindruckenden 8:0-Start hin und übernahm die Kontrolle über die Partie. Dank einer herausragenden Verteidigungsleistung und der präzisen Spielweise von Markquis Nowell, der nicht nur am Korb, sondern auch im Passspiel brillierte, baute Baskonia den Vorsprung aus und ging mit einem 40:19-Viertelergebnis in Führung – ein historischer Wert für Baskonia in der Euroleague. Das Spiel schien entschieden, doch Maccabi gab sich nicht geschlagen.
Im letzten Viertel kämpfte sich Maccabi zurück, angeführt von Jimmy Clark, der mit 26 Punkten den Torschützenliste anführte. Ein Dreier von Nowell in der Schlussphase brachte Baskonia erneut in Führung, doch Maccabi blieb hartnäckig und kam auf Schlagdistanz. Tim Luwawu-Cabarrot sorgte mit zwei Freiwürfen für die endgültige Entscheidung und sicherte Baskonia den Sieg.
Individuelle Höhepunkte und taktische Feinheiten
Während Tim Luwawu-Cabarrot mit 21 Punkten und einer Wertung von 26 der statistisch beste Baskonia-Spieler war, war es Markquis Nowell, der das Spiel im dritten Viertel mit seiner Energie und Kreativität entscheidend beeinflusste. Auf Maccabi-Seite überzeugten Looney Walker mit 23 Punkten und Jimmy Clark mit 26 Punkten, während Roman Sorkin mit 22 Punkten in der Zone für Gefahr sorgte. Paolo Galbiatis taktische Anpassungen in der Verteidigung waren entscheidend für den Sieg der Basken.
Baskonia festigt damit seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte und demonstriert, dass man zu den Top-Teams der Euroleague gehört. Für Maccabi hingegen bedeutet die Niederlage einen herben Rückschlag im Kampf um die Play-in-Ränge.
