Alcaraz schüttelt miami-krise ab: sinner auf weltranglisten-kurs!

Monte Carlo – Carlos Alcaraz hat die Enttäuschung des frühen Ausscheidens in Miami mit einem souveränen Sieg gegen Sebastián Báez abgehakt und ist damit im Achtelfinale des ATP-Masters-Turniers in Monte Carlo. Während der Weltranglistenerste seine Form findet, setzt auch Jannik Sinner seine beeindruckende Erfolgsserie fort und demonstriert seine Ambitionen, die Spitze der Tenniswelt zu stürmen.

Alcaraz dominiert gegen báez

Der Spanier präsentierte sich gegen den Argentinier Báez von Beginn an in Topform und ließ ihm kaum eine Chance. Mit einem klaren 6:1 und 6:3 entschied Alcaraz das Match im Schnelldurchlauf für sich. Besonders seine starke Aufschlagleistung mit sechs Assen trug maßgeblich zum Sieg bei. Alcaraz nutzte fünf seiner zehn Breakchancen, während Báez lediglich einen Breakball herausholen konnte. Der Sieg markiert einen wichtigen Schritt für Alcaraz, um die verlorene Dynamik wiederzufinden und seine Position an der Spitze der Weltrangliste zu festigen.

Sinner deklassiert humbert

Sinner deklassiert humbert

Auch Jannik Sinner zeigte eine beeindruckende Leistung und deklassierte Ugo Humbert mit 6:3 und 6:0. Der Italiener präsentierte sich in blendender Form und ließ dem Franzosen kaum Raum zur Entfaltung. Sinner bestätigte damit seine jüngsten Erfolge in Miami und Indian Wells und untermauerte seinen Anspruch auf den Titel in Monte Carlo. Die Frage, ob er Alcaraz in der Weltrangliste überholen kann, ist so real wie nie zuvor.

Im Achtelfinale trifft Alcaraz auf den Sieger des Matches zwischen Tomás Etcheverry und Térence Atmane. Sinner muss sich entweder Tomas Machac oder Francisco Cerúndolo stellen. Machac eliminierte zuvor überraschend Daniel Altmaier aus dem Turnier. Es bleibt spannend, wer sich gegen die Top-Favoriten durchsetzen wird.

Neben den Duellen um den Einzug ins Viertelfinale sorgte auch die Absage von Jakub Mensik wegen einer Zehenverletzung für Aufsehen. Auch Matteo Berrettini profitierte von der Aufgabe seines Gegners Roberto Bautista Agut und trifft nun auf Daniil Medvedev. Die Konkurrenz ist groß, die Spiele versprechen Spannung. Die Dynamik im Herren-Tennis hat sich verschoben – und Sinner scheint der Nutznießer zu sein.