Spalletti unterschreibt nach pisa: juve plant mit dem italo-coach bis 2027

Luciano Spalletti bleibt, das steht fest. Nach dem Spiel in Pisa legt der italienische Meistercoach bei Juventus den Stift für einen neuen Vertrag bis 2027 an. Keine Klausel, keine Notlösung – pure Sympathie.

Der countdown läuft: pisa zuerst, dann die unterschrift

Der countdown läuft: pisa zuerst, dann die unterschrift

Die Juventus-Führung um CEO Damien Comolli hat die Gespräche nicht an die Tabellensituation gekoppelt. Das ist keine Geste, sondern eine Strategie. Spalletti liefert seit Oktober die Ruhe, die der Klub nach der Turbulenz um Massimiliano Allegri brauchte. Die Tifosi spüren das, sie treiben die Mannschaft im Stadium an, auch wenn die Punkteausbeute hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Der ehemalige Nationaltrainer hat sich intern klar positioniert: „Wir haben die Zukunft bereits durchgesprochen. Nach Pisa treffen wir uns erneut, dann wird der Kreis geschlossen.“ Kein Wort über Prämien, keine Forderung nach Transfers – nur der Wunsch nach Kontinuität. Das Management antwortet mit Vertrauen statt Leistungsdruck.

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Mit Vlahoviczurück im Kader und einem Programm bis Saisonende, das mit Udinese, Sassuolo und Genoa keine Horror-Gegner bereithält, kann Juve die Champions-League-Ränge noch attackieren. Der Coefficient der verbleibenden Spiele ist günstiger als der der Konkurrenten Milan und Atalanta. Das wissen auch die Bosse.

Ein einjähriges Solo-Plus auf dem Papier? Keine Option. Das würde Spalletti zu einem Jahr-auf-Jahr-Coach degradieren, genau das, was er beim Napoli 2023 ablehnte. Deshalb steht ein Zweijahresvertrag mit Option auf 2027 im Raum – ein Kompromiss, der beiden Seiten Planungssicherheit gibt und trotzdem die Messlatte hochlegt.

Ohne Pisa kein Happy-End. Die Toskaner stehen auf dem letzten Platz, haben aber nichts mehr zu verlieren. Ein Ausrutscher würde Juve zurückwerfen und die Stimmen auf Twitter laut werden lassen, ob ein Trainer ohne CL-Einzug wirklich die Zukunft sein kann. Spalletti weiß das. Deshalb schickte er seine Fitness-Crew bereits nach Turin, um die letzten Protokolle für Vlahovic und Co. zu finalisieren.

28 Punkte aus den letzten 14 Spielen – das ist kein Feuerwerk, aber ein solides Fundament. Der neue Vertrag wird unterschrieben, weil Juventus glaubt, dass Stabilität wichtiger ist als ein einzelner Tabellenplatz. Spalletti glaubt, dass Gefühl wichtiger ist als ein einzelner Vertrag. Beide bekommen recht. Nach Pisa ist Schluss mit lustig – dann unterschreibt der italienische Meistertrainer und macht die Bianconeri wieder zu dem, was sie waren: eine Macht, die nicht nur spielt, sondern auch plant.