Ski-star simonet beendet karriere: abschied mit nur 27 jahren

Schock in der Ski-Szene: Livio Simonet, einer der aufstrebenden Sterne des Alpinen, hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Mit lediglich 27 Jahren hängt der Schweizer seine Skier an den Nagel – eine Entscheidung, die viele Fans und Experten gleichermaßen verstört.

Ein abschied, der früher kommt als erwartet

Ein abschied, der früher kommt als erwartet

„Für mich ist die Zeit gekommen“, teilte Simonet via Instagram mit, eine kurze, aber bedrückende Botschaft, die das Ende einer vielversprechenden Karriere markiert. Die Gründe für diesen frühen Abschied sind offiziell nicht genannt worden, doch die vergangene Saison ließ bereits vermuten, dass nicht alles nach Plan lief. Es ist ein jähes Ende für einen Athleten, der in den letzten Jahren immer wieder für Furore sorgte.

Simonet blickt auf eine beachtliche Karriere zurück. Im Jahr 2025 krönte er sich zum Schweizer Meister im Riesenslalom und sammelte im Weltcup zwei Podestplätze ein – einmal sogar ein Sieg. Seine Teilnahme an der WM 2023, wo er mit dem Schweizer Team den fünften Platz belegte, bleibt ebenfalls in Erinnerung. Doch die jüngste Saison offenbarte Schwächen. Ein 14. Platz in fünf Weltcuprennen und lediglich zwei Punkteerträge im Europacup zeigten, dass der Schweizer nicht mehr an seine Topform anknüpfen konnte. Die Diskrepanz zwischen dem Potential und den Leistungen der letzten Zeit scheint ein entscheidender Faktor für seine Entscheidung gewesen zu sein.

Die Frage, was Simonet nun tun wird, bleibt offen. Er selbst äußerte den Wunsch, „mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und all die Dinge tun, für die ich bisher keine Zeit hatte.“ Ein Neustart fernab des Wettkampfs, der sich auf das Privatleben konzentriert – eine Entscheidung, die zwar verständlich ist, doch im Sport viele Fragen aufwirft. Die Ski-Welt verliert einen talentierten Athleten, der noch viel hätte leisten können.

Am Ende sind es die Erinnerungen, die Abenteuer und die Freundschaften, die Simonet mitnehmen wird. Ein Abschied, der zwar schmerzt, aber auch die Wertschätzung für das Erreichte in den Vordergrund rückt. Denn so hart der Sport auch sein mag, er hinterlässt unvergessliche Spuren – auch wenn sie nun plötzlich und unerwartet enden.