Shaq zahlt beerdigung von 12-jähriger jada – und schickt damit der gewalt den ball zurück
Shaquille O’Neal, 54, steht auf dem Parkplatz eines Fitnessstudios in Atlanta, als sein Handy klingelt. Minuten später ist klar: Er übernimmt die kompletten Bestattungskosten für Jada West. Die 12-Jährige hatte nach einer Prügelei an einer Bushaltestelle ihr Leben verloren – ein viral gegangenes Video, landesweite Proteste, eine Mutter, die ihre Tochter nicht mehr nach Hause bringen kann.
Kein vater soll ein kind beerdigen müssen
„Als ich die Story sah, spürte ich den Schlag direkt in die Magengrube“, sagt O’Neal dem Sender WSB-TV. Sechs eigene Kinder hat der ehemalige Center, 2,16 Meter groß, 15 All-Star-Jahre im Rücken. „Wenn ich nur das Gewicht einer Trauer von den Schultern nehmen kann, tue ich es.“ Die Landkreise Georgia arbeiten bereits mit seinem Management an den Formalien – kein PR-Coup, sondern Routine für jemanden, der 2019 schon die Beisetzung eines siebenjährigen Mädchens aus Texas finanzierte.
Jada war Sechstklässlerin, neu an der Schule, laut Mutter gemobbt. Nach der Schlägerei brach sie auf der Straße zusammen, Reanimation, Intensivstation, Hirntod. Die Todesursache lautet stumpfe Gewalt, die Hintergründe sind noch im Dunkeln. Die Familie fordert Aufarbeitung, die Polizei ermittelt gegen mehrere Minderjährige.

Shaq reagiert, bevor die hashtags verglühen
Was Shaq bewegt, ist keine Kalkulation. Es ist die Geschwindigkeit, mit der er handelt, w andere Promis Statements verfassen lassen. Er spricht mit dem Bürgermeister, bucht den Sarg, regelt die Blumendekoration – und schweigt dann wieder. Keine Pressekonferenz, keine Selfies vor der Trauerhalle. Nur eine WhatsApp-Nachricht an Jadas Mutter: „Ich hab euch.“
Die Spende ist ein Dunkelpass gegen die Gewalt, die in US-Schulen mittlerweile täglich ein Todesopfer fordert. 1.6 Millionen Kinder wurden 2023 laut Education Department als „chronisch gemobbt“ gemeldet – Tendenz steigend. Shaq kann die Zahlen nicht ändern, aber er kann einer Familie den geldlichen Albtraum nehmen. Die Kosten liegen schnell bei 15.000 Dollar, dazu kommen Grabstein, Zeremonie, Psychotherapie für Geschwister.
Die nächste schule wird es wieder mit mobbing zu tun bekommen
Am Freitag wird Jada beigesetzt. Shaq wird nicht anwesend sein – er will die Aufmerksamkeit nicht auf sich lenken. Stattdessen lässt er 50 Basketball-Trikots mit Jadas Namen drucken und schickt sie an die örtliche Mittelschule. Eine leise Botschaft: Tragt sie, wenn ihr das nächste Mal jemanden in die Ecke drängt.
Die Geschichte endet nicht mit einem Happy-End. Sie endet mit einem Vater, der weiß, dass die Rechnung fürs Grab nur der Anfang ist. Die wirklichen Kosten zahlen die Kinder, die weiter zur Bushaltestelle gehen und hoffen, dass sie heile ankommen. Shaq hat die seine schon gezahlt – und rechnet damit, dass er es bald wieder tun muss.
