Endlich klarheit: dhb-juniorinnen erfahren wm-gegner in china

Die Warterei ist vorbei. Die U20-Handball-Weltmeisterschaft der Frauen findet vom 24. Juni bis 5. Juli in Jinzhong statt – und Deutschlands Titelverteidigerinnen kennen ihre Gegner. Als amtierende U19-Europameisterinnen treffen sie in Gruppe C auf Rumänien, Brasilien und Kanada. Kein leichtes Los, aber ein machbares.

Die gruppen im überblick

In der IHF-Zentrale in Basel wurden die Losen verteilt. Für Deutschland bedeutet das: Der EM-Neunte Rumänien wartet mit taktischer Defensivstärke, Brasilien bringt Südamerikas Tempo mit und Kanada steht für körperbetonten Nordamerika-Handball. Kein Gegner, der Angst macht – aber auch keiner, den man unterschätzen darf.

Österreich, Vizemeister hinter Deutschland bei der U19-EM, landet in Gruppe B mit Serbien, Angola und Paraguay. Auch hier gilt: Unbekannte Gegner, aber keine Unbesiegbaren. Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein, die restlichen beiden spielen im President’s Cup weiter. Wer dort punktet, kann noch ins Viertelfinale einziehen.

China nutzt heimvorteil – australien sagt ab

China nutzt heimvorteil – australien sagt ab

Gastgeber China hat sich für Gruppe E entschieden – mit Dänemark, Guinea und dem noch unbekannten Sieger der IHF Trophy. Ein kalkulierter Schritt: Dänemark ist stark, aber nicht unangreifbar. Guinea und der Trophy-Siegel gelten als lösbare Aufgaben. Derweil zog Australien kurz vor der Auslosung seine Mannschaft zurück. Gruppe H bleibt damit unvollständig: Kroatien, Norwegen und Japan warten noch auf den Ersatz.

Deutschlands Trainerstab hat jetzt fünf Monate Zeit, um sich auf die Gegler vorzubereiten. Die Daten sind klar: Die Juniorinnen gewannen 2023 die U19-EM, stehen als Favorit im Fokus – und müssen nun liefern. Der Druck ist da. Aber Druck ist bekanntlich nur dann negativ, wenn man ihn nicht in Energie umwandelt.