Sgs essen kassiert 0:5-klatsche gegen bayern – rotkarte zerstört alle hoffnungen
Die SGS Essen ist nach dem 0:5 gegen den FC Bayern München tiefer im Abstiegsstrudel versunken. Die Partie war nach acht Minuten gelaufen, als Jacqueline Meißner wegen einer Notbremse vom Platz flog.
Rote karte nach acht minuten – das spiel ist gelaufen
Die Zuschauer im Stadion an der Hafenstraße hatten sich auf einen Kampf gefreut. Was sie sahen, war eine Demonstration der Macht der Münchnerinnen und eine bittere Lektion für die Essener Defensive. Bereits in der vierten Minute netzte Pernille Harder nach einer Flanke von Giulia Gwinn zur frühen Führung ein. Die dänische Topstürmerin ließ Torhüterin Luisa Palmen keine Abwehrchance.
Dann der Knock-out: Franziska Kett war auf dem Weg zum Tor, als Meißner sie umriss. Schiedsrichin Franziska Wildfeuer zückte Rot – und die Hoffnung der Essenerinnen auf einen Punktgewinn mit ihr. Die Bayern spielten fortan mit einer Extrafrau, und die nutzten sie eiskalt aus.

Bayern dominiert – essen hat keine antwort
Linda Dallmann erhöhte per Kopf auf 2:0, nachdem Vanessa Gilles die Hereingame mustergültig vorgelegt hatte. Die Essenerinnen wehrten sich mit allem, was ihnen blieb: Kampf, Disziplin, viel Laufarbeit. Doch die Kräfte ließen nach. Nach knapp 70 Minuten foule Maike Berentzen Harder im Strafraum. Die Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 3:0.
Drei Minuten später schlug Natalia Padilla-Bidas erneut zu. Carolin Simon hatte aufgelegt, Padilla-Bidas vollendete mit einem platzierten Schuss ins lange Eck. Edna Imadebesiegelte mit ihrem Kopfballtreffer in der 89. Minute das 5:0 – ein Ergebnis, das die Kluft zwischen Tabellenführer und Abstiegskandidat auf den Punkt bringt.

Essen steckt im keller fest – bayern auf titelkurs
Mit nur sieben Punkten aus 21 Spielen steht die SGSEssen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Abstieg rückt näher, die Moral sinkt. Trainerin Heleen Jaques muss nun um den Klassenerhalt zittern. Der FC Bayern München dagegen marschiert Richtung vierte Meisterschaft in Folge. Die Münchlerinnen haben 55 Punkte auf dem Konto, sind bestens aufgestellt und zeigen, warum sie die dominierende Kraft der Liga sind.
Das Spiel war eine Machtdemonstration – und ein Schock für alle, die noch an das Wunder glaubten. Die Essenerinnen müssen nun gewinnen, wenn sie die Klasse halten wollen. Die Zeit wird knapp. Die Liga zeigt keine Gnade.
