Satou schlägt nyara: liberty feiert 97:82-kantersieg

Brooklyn stand Kopf. Mit 97:82 zerlegte New York Liberty die Toronto Tempo – und der eigentliche Clash lief nur auf einer Position: Schwester gegen Schwester. Satou Sabally kehrte nach grippalem Ausfall zurück und nagelte in gerade mal 14 Minuten 12 Punkte plus fünf Rebounds. Auf der gegnerischen Seite hielt ihre zwei Jahre jüngere Schwester Nyara als Starterin dagegen – vergeblich.

Die fieberkurve des spiels

Die fieberkurve des spiels

Zweiter Spieltag nach ihrer Erkältung, aber wer hier Fahrstuhlfahrt sah, lag falsch. Satou zeigte keinerlei Rost, traf zwei Dreier im ersten Viertel und schickte Brooklyn mit einem 29:18-Run in Richtung Auszeit. Toronto antwortete, Nyara punktete aus dem Midrange und setzte ihre Blocks, doch die Liberty blieb auf Kurs. Leonie Fiebich, die dritte Deutsche auf dem Feld, stach mit 14 Punkten – Saisonbestwert – und vier Assists heraus. Drei Nationalspielerinnen, ein Korb – selten so laut.

Die Statistik verrät die Wende: Liberty schoss 46 % aus der Distanz, Tempo verlor 14 Ballbesitze im dritten Viertel. Nyara endete bei elf Zählern und sechs Rebounds, zahlte aber für jeden Turnover Lehrgeld. Coach Sandy Brondello ließ Satou nach drei Vierteln duschen, das Spiel war entschieden.

Liberty feiert den sechsten Sieg im zehnten Spiel und rückt auf 6-4 vor. Toronto bleibt bei 5-5 – und die Sabally-Schwestern haben bereits das nächste Familienduell am 12. Juni im Kalender markiert. Die Liga freut sich, die Mutter vermutlich nicht.