Milano demoliert brescia mit 40-18-run und stellt auf 2:1 – finale nummer fünf in greifbarer nähe

Um 22:47 Uhr war es vorbei: 93:68 steht auf der Anzeigetafel im Forum, daneben blinkt eine Zahl, die wie ein Donnerschlag durch die Serie A hallt – 40:18 im zweiten Abschnitt. Nach 24 ausgeglichenen Minuten schaltete Olimpia Milano einen Gang höher, zerlegte Brescia in zwei Viertel und kann am Mittwoch im selben Parkett den Finalsprung wagen.

Burnell fällt, milano erwacht

Bis dahin hatte die Leonessa alles gerissen, was an Spannung möglich war. 44:43 zur Pause, nach einem Sprungwurf von Della Valle, der bis dahin alle neun Freiwürfe versenkt hatte. Doch mit Burnell – ausgerechnet Burnell – verletzt und nicht mehr zurück, brach die Ordnung zusammen. Milano startete nach dem Seitenwechsel mit Ellis-Brooks-Shields-Leday-Nebo, einem Quintett, das sofort 23 Punkte in Serie erzielte und Brescia mit Tempo, Größe und gnadenlosem Rebounding niederrang.

Die Statistik lügt nicht: 59 % aus dem Feld, nur drei Ballverluste im dritten Viertel und ein +14 nach 30 Minuten, das in +25 explodierte, als Bolmaro endlich eingewechselt wurde und den Parkettboden anzündete. Drei Steals, zwei Blocks und 14 Punkte binnen sieben Minuten – die Bank jubelte, die Leonessa verlor den Faden.

Shields und nebo setzen ausrufezeichen

Shields und nebo setzen ausrufezeichen

Shields war es, der das Spiel schon mit den ersten acht Punkten eröffnet hatte und mit 20 Zählern zum Topscorer wurde. Nebo hingegen dominierte unter den Brettern – 12 Rebounds, unzählige Tip-ins und eine Verteidigung, die Bilan auf 1/10 aus dem Feld drückte. Della Valle beendete den Abend mit 19 Punkten, aber ohne Burnell war die Rotation zu kurz, die Löwen zu müde.

Milano kann jetzt erstmals seit 2021 wieder in die Finalserie einziehen – Brescia muss innerhalb von 48 Stunden eine Antwort finden oder die Saison endgültig begraben. Die Uhr tickt laut.