Padel-schock in rom: überraschungen und comebacks bei den major-spielen
Das Major in Rom hat die Padel-Welt aufgemischt! Die Achtelfinals des prestigeträchtigen Turniers im Foro Italico waren geprägt von Wetterkapriolen, unerwarteten Niederlagen und triumphalen Rückkehren. Ein dramatischer Tag, der zeigt, wie schnell sich im Padel-Sport die Verhältnisse ändern können.
Die sensation um leal und guerrero
Besonders schmerzhaft war die Niederlage von Javi Leal und Fran Guerrero, die nach einer längeren Trennung wiedergefunden hatten. Ihre Rückkehr auf den Platz, gerade an dem Ort, an dem sie einst ihre größten Erfolge feierten, endete jäh. Pol Hernández und Guille Collado demonstrierten eine beeindruckende Reife und setzten sich mit 7-6 und 6-4 durch – ein deutliches Zeichen für den Aufstieg dieses Duos im Profi-Padel.
Doch die Überraschungen blieben nicht aus. Mike Yanguas und Franco Stupaczuk, frisch vom Titelgewinn in Albanien, waren dem schnellen Aus unglaublich nahe. Das Duo, trainiert von Carlos Pozzoni, kämpfte sich gegen Xisco Gil und Manu Castaño zurück, die sie an den Rand der Niederlage zwangen. Am Ende behaupteten sich die Favoriten knapp mit 4-6, 7-6 und 6-3, doch der Schock saß tief.

Alarmstufe rot im damenbereich
Im Damenbereich schlugen die Alarmglocken laut. Die an Nummer sieben und acht gesetzten Paare, die erst vor Kurzem noch das Finale in Tirana bestritten, mussten eine bittere Niederlage einstecken. Marina Guinart und Vero Virseda, die frischgebackenen Champions aus Albanien, waren gegen die aufstrebenden Laia Rodríguez und Noa Cánovas machtlos. Mit 7-5 und 7-6 zogen die jungen Spanierinnen überraschend ins Viertelfinale ein. Ein ähnliches Schicksal ereilte Alejandra Alonso und Alejandra Salazar, die trotz ihres Potenzials in Rom früh ausschieden. Giulia Dal Pozzo und Nuria Rodríguez sorgten mit einem 6-3, 5-7 und 6-2 Sieg für die größte Überraschung des Tages.

Paquito und di nenno feieren comeback
Ein Lichtblick am gestrigen Tag war das fulminante Comeback von Paquito Navarro und Martín Di Nenno. Das Duo, das einst um den Weltthron kämpfte, wurde von den Zuschauern im Foro Italico frenetisch gefeiert. Trotz eines schwierigen Starts gegen Alonso Rodríguez und Juani De Pascual zeigten sie eine herausragende Leistung und gewannen deutlich mit 6-1 und 6-3. Ihr Zusammenspiel wirkte mühelos, als hätten sie nie getrennt.
Auch Lucas Campagnolo und Momo González gaben ein vielversprechendes Debüt, während die Top-Paare Alejandro Galán und Federico Chingotto sowie Arturo Coello und Agustín Tapia ihre Favoritenrolle souverän bestätigten. Juan Lebrón und Leo Augsburger mussten sich zwar etwas mehr Zeit nehmen, um ihr Spiel zu finden, setzten sich aber letztlich ebenfalls sicher durch.

Die achtelfinals versprechen spannung
Die Achtelfinals sind nun ausstanden, und die kommenden Duelle versprechen weitere Höhepunkte. Yanguas und Stupaczuk treffen auf González und Campagnolo, während Coello und Tapia gegen Jensen und Gala antreten. Lebrón und Augsburger werden sich mit Aguirre und Arroyo messen, und Paquito Navarro und Di Nenno stehen vor der Aufgabe, Goñi und Alonso zu besiegen. Ein spannungsgeladenes Programm, das die Padel-Fans begeistern wird. Die Entscheidung in Rom steht bevor!
