Pol hernández: der aufstrebende star des spanischen pádel
- Ein juwel des spanischen pádel
- Ein stetiger aufstieg
- Die generali hexagon cup: ein positives erlebnis
- Ergebnisse in madrid und die starke konkurrenz
- Die next gen drängt nach oben
- Training bei m3 academy
- Herausforderungen und rivalitäten
- Der einfluss der m3 academy und die mentale stärke
- Vergleich mit chingotto und offensive entwicklung
- Der wechsel zum profi und die herausforderungen
- Die finanzielle seite und die partnerschaft mit rama valenzuela
- Ziele und träume für die zukunft
Ein juwel des spanischen pádel
Pol Hernández (Barcelona, 2004) gilt als eines der größten Talente im spanischen Pádel und als ein Spieler, der in den kommenden Jahren das Circuit dominieren wird. Gemeinsam mit Guille Collado etabliert er sich als eines der gefährlichsten Doppel in den frühen Runden. Obwohl sie noch keine Viertelfinals erreicht haben, stehen sie kurz vor dem Einzug in die Top-Positionen der Rangliste.

Ein stetiger aufstieg
Der katalanische Spieler, ein klassischer Rechtshänder mit vielen Ressourcen, um Punkte zu definieren, erlebte keinen kometenhaften Aufstieg, sondern wuchs schrittweise heran. Er steht aktuell auf Platz 40 der Welt. Im Rahmen der Generali Hexagon Cup in Madrid sprach der junge Talent mit MARCA über seinen Aufstieg und seine Ambitionen.

Die generali hexagon cup: ein positives erlebnis
Pol Hernández beschreibt die Generali Hexagon Cup als ein Turnier, das den Spielern viel Spaß macht. Das Format sei anders und biete eine bessere Atmosphäre als herkömmliche Turniere. „Ich denke, es macht mehr Spaß, im Team zu spielen. Es gibt viel Leben im Pádel, mit neuen Paarungen und vielen Veränderungen. Es ist etwas für alle Zuschauer“, so Hernández.

Ergebnisse in madrid und die starke konkurrenz
„Wir wussten, dass die Spiele schwierig werden, da die Next Gen viel Niveau bietet“, erklärt Hernández. Nach einem Sieg im Supertiebreak und einer anschließenden Niederlage fügte er hinzu: „Wir konnten das Team mit einem Punkt unterstützen.“ Besonders beeindruckt zeigte er sich von Mariano González: „Er ist sehr jung, hat noch viel Potential und eine gute Technik. Ich bin sicher, er wird in Zukunft sehr erfolgreich sein.“

Die next gen drängt nach oben
Das Niveau der Next Gen sei extrem hoch. „Es gibt bereits sechs oder sieben Spieler in den Top 50“, betont Hernández. „Wir jungen Spieler verbessern uns sehr schnell, was das Pádel in letzter Zeit so anders macht.“ Er lobt auch Manu Castaño als einen Spieler mit großem Zukunftspotenzial und Aimar Goñi als einen „Tier“, der in der Premier Padel beeindruckt.

Training bei m3 academy
Hernández trainiert ebenfalls bei der M3 Academy und beschreibt die Trainingsatmosphäre als „super“. „Es gibt eine großartige Gruppe mit unglaublicher Motivation. Wir fordern uns gegenseitig gesund heraus. Ich trainiere auch mit Manu Castaño gemeinsam das physische Training und muss sagen, der Junge ist stark – für sein Alter wirklich stark.“

Herausforderungen und rivalitäten
Hernández spricht über die intensiven Trainings mit erfahrenen Spielern wie Galán und Chingotto: „Wenn man gegen Galán und Chingo trainiert, ist es nicht immer einfach, aber sie bringen dich in den Rhythmus. Du weißt, dass sie die Besten sind und du viel von ihnen lernen musst. Sie fordern dich ständig heraus, dein Maximum zu geben.“

Der einfluss der m3 academy und die mentale stärke
Er befindet sich bereits im vierten Jahr bei M3 Academy in Madrid. „Am Anfang war das Tempo etwas langsamer, aber allmählich konnte ich mehr mit ihnen trainieren und das Niveau steigern. Sie geben auch viele Ratschläge, auch wenn sie im Turnier Gegner sind. Ich verstehe mich sehr gut mit Chingotto und er hilft mir immer.“
Vergleich mit chingotto und offensive entwicklung
Hernández schätzt Chingottos Spielstil sehr: „Ich achte viel auf kleinere Spieler, da ich selbst nicht sehr groß bin. Chingotto wird oft unterschätzt, aber sein Pádel ist ein Spektakel. Er ist einer der Besten, die das Pádel zu bieten hat, besonders auf der Vorhand.“ Er arbeitet an seiner eigenen offensiven Entwicklung: „Ich versuche, mein Winner-Spiel zu verbessern. Ich hasse es zu scheitern, aber ich suche den Winner und versuche, mehr zu rematieren.“
Der wechsel zum profi und die herausforderungen
Der Wechsel vom Juniorenbereich zum Profi sei ein großer Unterschied. „Früher mochte ich es nicht, gegen ältere Spieler anzutreten. Aber wenn du den Schritt machst, erkennst du, dass es eine andere Welt ist. Egal wie viele spanische oder europäische Meisterschaften du gewonnen hast, es ist anders. Es zählt, was du jetzt machst.“
Die finanzielle seite und die partnerschaft mit rama valenzuela
„Mit Rama haben wir beide auf das Projekt gesetzt und 100 Punkte im Jahr 2024 erzielt. Das reichte kaum aus. Die Cut-Off-Grenze für die Premier Padel Qualifikation lag bei 700 oder 800 Punkten. Wir haben beschlossen, zu investieren und zu reisen, auch wenn wir bei jedem Turnier Geld verloren haben. Es war eine Investition, um heute dort zu sein, wo wir sind.“
Ziele und träume für die zukunft
„Unser Hauptziel ist es, in die Top 16 zu gelangen. Das ist ein Wendepunkt, da du in jedem Turnier eine Runde überspringen kannst. Dann wollen wir versuchen, ins Viertelfinale zu kommen. Mein Traum ist es, ein Master Final zu erreichen. Das wäre unglaublich. Top 10 oder eine starke Vorhand im Top-Bereich wäre auch ein gutes Ziel.“
