Hertha bsc frauen: historischer moment im olympiastadion!

Ein Fußballsonntag der Sonderart erwartet die Fans in Berlin: Hertha BSCs Frauenmannschaft erlebt am Sonntag ihren ersten Auftritt im legendären Olympiastadion. Es ist ein Meilenstein für den Verein und ein Beweis für die wachsende Bedeutung des Frauenfußballs in der Hauptstadt.

Die vorfreude ist riesig: ein fest für den frauenfußball

Die vorfreude ist riesig: ein fest für den frauenfußball

Die Damen von Hertha BSC stehen kurz vor dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Nordost – nur noch ein Punkt fehlt. Das Spiel gegen 1. FFV Erfurt am Sonntag (Anstoß 17:00 Uhr) wird im Anschluss an die Zweitligapartie der Männer gegen Greuther Fürth (13:30 Uhr) ausgetragen. Ein besonderes Highlight: Alle Zuschauer, die bereits für das Männerduell im Stadion sind, können das Spiel der Frauen kostenfrei verfolgen. Der Zugang zum Frauenteam erfolgt ausschließlich über das Osttor Mitte.

Elfide Wellhausen, die zweifache Torschützin beim jüngsten Sieg gegen Eintracht Leipzig-Süd, hat mit ihrem Last-Minute-Tor maßgeblich dazu beigetragen, die Ausgangsposition weiter zu verbessern. Der Tabellenzweite RB Leipzig II liegt aktuell neun Punkte zurück und hat zudem eine deutlich schlechtere Tordifferenz. Die Luft knistert förmlich vor Spannung – und die Fans sind bereit.

Die Ambitionen waren schon vor dieser Saison klar formuliert: Hertha-Präsident Fabian Drescher hatte im Vorfeld erklärt, dass der Verein mit beiden Mannschaften, Männern wie Frauen, nach oben will. Während die Männer in der 2. Bundesliga leider nicht an ihre Erwartungen gerecht wurden – in 16 Heimspielen nur fünf Siege und kümmerliche 14 Tore –, scheinen die Frauen ihren Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga wahr werden zu lassen.

Sollte Hertha BSC die Staffel tatsächlich gewinnen, warten in den Aufstiegsspielen die Damen des 1. FC Saarbrücken, die Meister der Regionalliga Südwest. Ein Duell auf Augenhöhe ist zu erwarten, bei dem die Berlinerinnen alles daran geben müssen, den Aufstieg zu sichern. Doch eines ist gewiss: Dieser Sonntag im Olympiastadion wird ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten.