Pistoiese packt ancona ein und krönt sich mit giampaoli-pokal
Die Pistoiese hat sich den Giampaoli-Pokal gesichert. Ein Treffer von Pinzauti in der 94. Minute besiegelte das 1:0 im Rückspiel und die 3:0-Gesamtsumme gegen Ancona. Vor 7.000 Zuschauern im ausverkauften Stadio Del Conero blieb Lucarellis 4-3-3-Ensemble über beide Halbzeiten klar tonangebend, während Maurizis 4-2-3-1 ohne die gesperrten Leistungsträger Kouko und Attasi nie Zugriff fand.

Kharmouds pfosten rettet ancona vor dem vorzeitigen k.o.
Die erste Hälfte war ein Spiegelbild der gesamten Doppelfunktion: Pistoiese kontrollierte Tempo und Ball, Ancona lauerte. Kharmouds Schuss ans Aluminium in der 28. Minute war die einzige Szene, die Keeper Pisseri ernsthaft beschäftigte. Ansonsten schnürten die Gäste die Markenanwält um Kapitän Rovinelli ein, der trotz Adduktorenproblemen von der ersten Minute an durchdrehte.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nur eines: Ancona wurde noch zerfahrener. Lucarellis Mannen ließen den Ball laufen, verschoben geschickt und zwangen die Hausherren zu Fehlpässen. Die Statistik spricht Bände: 62 Prozent Ballbesitz für Pistoiese, nur zwei gefährliche Abschlüsse für Ancona. Die 400 mitgereisten Fans aus der Toskana sangen bereits von der Tribüne, als Mengucci weit vor seinem Strafraum strauchelte.
Pinzauti nahm die Einladung an, schob ins leere Tor und löste eine kollektive Ohnmacht im Del Conero aus. Die Pistoiese feiert ihren zweiten Pokalsieg innerhalb von drei Jahren, Ancona muss sich mit der Statistik trösten: Kein Klub stand häufiger in Coppa-Finale verschiedener Ligen, doch der Pokal bleibt in der Via di Coccia.
