Freiburg kämpft um istanbul: trotz rückschlags und fan-euphorie!

Die Luft in Freiburg ist zum Greifen dicht – die Vorfreude auf das mögliche Europa-League-Finale in Istanbul ist spürbar. Trotz des bitteren Ausfalls von Yuito Suzuki und einem knappen Rückstand aus dem Hinspiel gegen Braga klammern sich die Breisgauer an ihren Traum. Ein Traum, der maßgeblich von den treuen Fans genährt wird.

Die fans stürmen das stadion – ein zeichen des glaubens

Nach dem hart erkämpften 1:1 gegen Wolfsburg am Sonntagabend versammelte sich die Mannschaft im Europa-Park Stadion vor der Südtribüne, um sich von den Fans feiern zu lassen. SC-Kapitän Christian Günter beschrieb die Szene als „Eines der größten Spiele der Vereinsgeschichte“. Die Botschaft war klar: Stolz, Unterstützung und der unbedingte Wille, das Rückspiel am Donnerstag zu gewinnen. „Sie haben uns gesagt, dass sie stolz auf uns sind, und es für sie das Größte wäre, wenn wir das Spiel am Donnerstag ziehen“, so Günter.

Die Unterstützung ist nicht neu. Die Fans begleiten das Team über die gesamte Saison, egal wohin die Reise geht. „Es ist Wahnsinn, was sie die ganze Saison abreißen, die reisen überallhin und peitschen uns bei jedem Spiel an. Das wissen wir wirklich extrem zu schätzen“, betonte Günter, der sich bewusst ist, welche Opfer seine Anhänger bringen, um die Mannschaft zu unterstützen. „Wir wissen, wie viele Urlaubstage dafür draufgehen. Und wie viele Familien zu Hause denken, jetzt ist der Mann oder die Frau schon wieder weg zum Auswärtsspiel.“

Manzambi im fokus – suzuki-ausfall wird kompensiert

Manzambi im fokus – suzuki-ausfall wird kompensiert

Der Ausfall von Yuito Suzuki wiegt schwer, doch in Johan Manzambi scheint ein würdiger Nachfolger gefunden. Der 20-Jährige, der in der Schlussphase gegen Wolfsburg mitreißende Offensivaktionen zeigte, ruht nun auf dessen Schultern die Hoffnung der Freiburger. Dass er nach einer Zwangspause zur zweiten Hälfte zurückkehren konnte, ist ein gutes Zeichen. Nach einem Ausrutschen und einer Leistenverletzung wurde er intensiv von Physios und dem medizinischen Team untersucht, bevor er das Licht grün erhielt.

Trainer Julian Schuster appelliert an seine Mannschaft, „das Handy beiseitezulegen, sich Ruhe zu gönnen, Kraft zu schöpfen und einen klaren Kopf zu bewahren.“ Es geht um „Klarheit, Disziplin und Vertrauen“, um gegen Braga den entscheidenden Schritt Richtung Finale zu machen. Die Energie, die der Teamgeist versprüht, ist greifbar.

Die vergangenen englischen Wochen haben ihren Tribut gefordert, aber Günter ist optimistisch. „Die anderen Mannschaften, die so weit gekommen sind, haben genauso viele Spiele in den Beinen.“ Es gilt, „den Kopf auszuschalten und laufen, so lange die Beine tragen.“ Denn eines ist klar: Das Team von Freiburg brennt darauf, den Traum vom europäischen Pokalfinale Wirklichkeit werden zu lassen.

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