Pasta-alarm in cortina: eiskunstläufer beklagen eintöniges essen bei olympia
- Pasta-alarm in cortina: eiskunstläufer beklagen eintöniges essen bei olympia
- Smolkins kritik: „der magen dreht sich um“
- Rückschlag für emma aicher und outfit-pannen
- Olympia-caterer widerspricht smolkins vorwurf
- Vielfalt für 1500 athleten
- Lob für die italienische küche
- Reaktionen in den sozialen medien
- Der fokus liegt auf dem sport
Pasta-alarm in cortina: eiskunstläufer beklagen eintöniges essen bei olympia
Cortina d'Ampezzo – Die Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina sorgen bereits vor den sportlichen Höhepunkten für Aufsehen. Grund dafür ist eine überraschende Beschwerde von Gleb Smolkin (26), einem Eiskunstläufer, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Diana Davis (26) für Georgien antritt. Der Athlet kritisiert das Essensangebot im olympischen Dorf scharf – und zwar wegen der vermeintlichen Pasta-Dominanz.
Smolkins kritik: „der magen dreht sich um“
Im Gespräch mit dem italienischen Portal Fanpage äußerte Smolkin seine Unzufriedenheit: „Im Dorf haben wir keine russische oder georgische Küche gefunden – nichts dergleichen. Das Essen hier ist europäisch und im Moment ziemlich eintönig … Pasta beginnt mir schon den Magen umzudrehen.“ Diese deutlichen Worte fallen in einem Land, das für seine Pasta-Tradition bekannt ist. Smolkin vermisst die Vielfalt seiner Heimatküche und empfindet das Angebot als monoton.

Rückschlag für emma aicher und outfit-pannen
Neben den kulinarischen Herausforderungen gab es auch sportliche Enttäuschungen. Emma Aicher erlitt im Super-G einen schmerzhaften Rückschlag nach ihren vorherigen Silbermedaillen. Zudem sorgte eine Outfit-Panne während des Wettbewerbs für Aufsehen, die aber glücklicherweise mit einer Bronzemedaille endete. Diese kleinen Dramen zeigen die Nerven, die bei Olympia eine Rolle spielen.

Olympia-caterer widerspricht smolkins vorwurf
Die Reaktion der Olympia-Verpflegung ließ nicht lange auf sich warten. Elisabetta Salvadori, die Chefin für Essen und Getränke, entgegnete: „Niemand ist verpflichtet, Pasta zu essen. Es gibt immer Kartoffeln, Reis und Brot.“ Sie betonte, dass auf Wunsch verschiedener Nationen, nicht Italiens, Pasta und Pizza auch außerhalb der Hauptmahlzeiten angeboten wurden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe Joghurt, Focaccia und Nudelgerichte ausdrücklich abgesegnet.

Vielfalt für 1500 athleten
Im olympischen Dorf werden rund 1500 Athleten versorgt. Die Kantine wurde auf einem ehemaligen Bahngelände errichtet und ist darauf ausgelegt, eine breite Palette an Ernährungsbedürfnissen zu befriedigen. Die Herausforderung besteht darin, für so viele Sportler mit unterschiedlichen Vorlieben und kulturellen Hintergründen ein passendes Angebot zu schaffen.
Lob für die italienische küche
Während Smolkin die Nase voll hat, feiern andere Stars die italienische Küche. Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Jutta Leerdam (27) schwärmte nach ihrem Sieg über 1000 Meter von der Verpflegung: „Ich habe hier in Italien so viel Pasta gegessen – und sie wirkt!“ Auch Promi-Koch Benedetto Rullo lobte die italienische Küche: „Ein Teller Pasta mit Tomatensoße ist eines der besten Dinge der Welt.“
Reaktionen in den sozialen medien
Smolkins Aussagen lösten in den sozialen Medien Spott und Kritik aus. Einige Nutzer forderten ihn auf, „nach Hause zu gehen“, andere machten sich über osteuropäische Küche lustig. Die Diskussion zeigt, wie emotional das Thema Essen sein kann – insbesondere bei einem Großereignis wie den Olympischen Spielen.
Der fokus liegt auf dem sport
Trotz aller kulinarischen Kontroversen
steht für Smolkin fest: Auf dem Eis will er mit Pirouetten glänzen. Abseits davon dreht sich aktuell alles um Penne, Pizza und Pasta. Die Winterspiele 2026 versprechen, sowohl sportlich als auch kulinarisch spannend zu werden.