Hoeneß ins auge gefasst: bayern träumt von hakimi-deal!

München – Ein Beben im deutschen Fußball? Uli Hoeneß, der legendäre Ehrenpräsident des FC Bayern, hat in einem Gespräch mit DAZN überraschend deutlich gemacht, dass er sich einen Wechsel von Achraf Hakimi zum Rekordmeister gut vorstellen könnte. Die Äußerung des 74-Jährigen lässt die Fans träumen und wirft Fragen nach der Zukunft der Defensivreihe des FC Bayern auf.

Die rechtsverteidiger-situation: stanisic und laimer unter druck?

Die Situation auf der Rechtsverteidigerposition ist beim FC Bayern seit einiger Zeit angespannt. Josip Stanisic und Konrad Laimer haben zwar in der abgelaufenen Saison ihre Chance erhalten, doch beide konnten die Erwartungen nicht immer erfüllen. Während Stanisic vor allem als defensivstark gilt, ist Laimer eher für seine Vielseitigkeit bekannt. Hakimi hingegen bringt eine ganz andere Qualität mit: Seine offensive Durchsetzungskraft und seine Fähigkeit, spielentscheidende Momente zu kreieren, sind beim FC Bayern seit seinem Abgang in der Saison 2022/23 schmerzlich vermisst worden.

Die Zahlen sprechen für sich: In dieser Saison bereitete Hakimi neben drei eigenen Treffern weitere neun Tore vor. Ein Wert, der in der Bundesliga seinesgleichen sucht. „Hakimi, den würden sie sofort nehmen, weil er bei uns gut reinpassen würde“, betonte Hoeneß bei DAZN und unterstrich damit die Notwendigkeit, die Qualität der Mannschaft zu steigern.

Laimer: „er ist eben nicht maradona“ – hoeneß’ ehrliche einschätzung

Laimer: „er ist eben nicht maradona“ – hoeneß’ ehrliche einschätzung

Trotzdem schätzt Hoeneß auch Konrad Laimer. Allerdings deutete der Ehrenpräsident in Bezug auf die zögerlichen Vertragsverhandlungen mit dem Österreicher an, dass man bei der Forderung nicht übertreiben dürfe. „Aber er ist eben nicht Maradona“, so Hoeneß mit einem Augenzwinkern. Seine Worte sollen aber auch verdeutlichen, dass Laimer zwar ein wertvoller Spieler ist, aber nicht die gleiche Aura besitzt wie ein Weltklassespieler. Der universell einsetzbare Defensivspieler ist dennoch enorm wichtig für das Team und seine Außendarstellung.

Die Verletzung Hakimis, die er sich im Hinspiel gegen den FC Bayern zugezogen hat, kompliziert die Situation zusätzlich. Der marokkanische Nationalspieler wird auch im Rückspiel nicht zur Verfügung stehen. Der Vorfall, bei dem er sich im Laufduell mit Laimer am Oberschenkel verletzte, wirft ein schlechtes Licht auf die Defensivarbeit des PSG. Aber Hoeneß’ Äußerungen zeigen deutlich: Der FC Bayern beobachtet die Situation aufmerksam und scheint bereit zu sein, bei der Chance zuzuschlagen, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Ob ein Transfer von Hakimi tatsächlich zustande kommt, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Aussagen von Uli Hoeneß haben die Gerüchteküche ordentlich angeheizt und die Fans des FC Bayern in helle Aufregung versetzt. Die Suche nach einem Weltklassespieler für die Rechtsverteidigerposition ist in vollem Gange.