Osnabrück zerlegt regensburg und jagt den nächsten rekord

Der SSV Jahn Regensburg ist kein Stolperstein, sondern Schaulaufen. VfL Osnabrück feierte im Jahnstadion einen ungefährdeten 2:0-Auswärtssieg und stellte die eigene Unbesiegbarkeit auf 13 Spiele seit Mitte Dezember.

Meißner lässt gebhardt alt aussehen

Robin Meißner hätte das Spiel schon nach 27 Minuten entscheiden können. Freistehend zog der Angreifer aus sieben Metern ab, Keeper Felix Gebhardt reagierte noch mit den Fingerspitzen. Zwei Minuten später zappelte das Netz erneut, doch Robin Fabinski stand knapp im Abseits – die Fahne des Assistenten hob sich sofort.

Die Antwort folgte auf dem Fuße. David Kopacz, früher bei den Schanzern aus Ingolstadt, ließ sich nicht zweimal bitten. Der Mittelfeldstratege schob aus 13 Metern flach ins lange Eck und ließ Gebhardt keine Abwehrchance. Mit der Pausenführung im Rücken kontrollierte Osnabrück nach Wiederanpfiff souverän den zweiten Akt.

Kehl stellt die weichen auf sieg

Kehl stellt die weichen auf sieg

Lars Kehl erhöhte nach einer Stunde per Kopfball auf 2:0. Die Hereingabe von links landete präzise auf seiner Stirn, Regensburgs Innenverteidigung stand wie angewurzelt. Die Oberpfälzer wirkten von da an ideenlos, hatten in 90 Minuten keinen einzigen Torschuss auf das Gebiet von VfL-Keeper Philipp Kühn zu verzeichnen.

Die Niederlage beschert dem Tabellen-14. einen Rückschlag im Abstiegskampf. Trotz eines Polsters von elf Zählern auf den Relegationsplatz bleibt die Luft dünn – die Konkurrenz wartet nur auf den nächsten Fehltritt. Osnabrück dagegen baut die Serie aus und schielt längst wieder Richtung Zweite Liga. Die Gäste fuhren mit dem dritten Auswärtssieg in Folge zurück nach Niedersachsen, wo am Montag der nächste Gegner schon auf die Analyse wartet.