Girona-trainer íñiguez rastet valencia-fans: „eine schande für den sport!

Die Stimmung im spanischen Frauenbasketball kocht: Roberto Íñiguez, Coach des Spar Girona, schoss scharf gegen einen Teil der Anhänger von Valencia Basket. Nach dem Hinspiel der Semifinale in der Liga Femenina Endesa prangert er unsportliches Verhalten und persönliche Beleidigungen an, die seiner Meinung nach von dem spanischen Top-Klub nicht toleriert werden dürfen.

Der ausbruch nach dem spiel: „hijo de puta“ und mehr

Der ausbruch nach dem spiel: „hijo de puta“ und mehr

Der Vorfall ereignete sich während des Spiels im Roig Arena. Íñiguez berichtet von einer Eskalation, bei der er und seine Spieler mit den Worten „hijo de puta“ (Hurensohn) und „antiespañol“ (anti-spanisch) beschimpft wurden – und das vor den Augen von Kindern. „Das geht gar nicht!“, betonte der Coach sichtlich empört in der anschließenden Pressekonferenz. „Ein Verein wie Valencia muss diese Personen identifizieren und aus dem Stadion werfen. Man kann ein solches Verhalten nicht einfach hinnehmen.“

Íñiguez betonte, dass er selbst stets professionell agiert habe und erinnerte an den kürzlichen Tod seiner Mutter. „In meiner Mutter vergreift sich niemand!“, erklärte er emotional. „Solche Beleidigungen sind weder für Schiedsrichter noch für Spieler akzeptabel. Sie müssen konsequent bestraft werden.“ Er bezeichnete die Täter als „eine Schande für den Sport“ und wünschte ihnen „nichts Gutes“.

Doch es geht um mehr als nur den Vorfall selbst. Íñiguez richtete auch eine Botschaft an die Fans von Girona: „Ich bitte unsere Anhänger, die ganze Saisonarbeit zu würdigen und zu verstehen, dass einige unserer Spielerinnen mit erheblichen körperlichen Problemen kämpfen und dennoch ihr Bestes geben. Wir brauchen eure Unterstützung, um in dieser wichtigen Phase der Saison erfolgreich zu sein.“

Die Äußerungen von Íñiguez werfen ein Schlaglicht auf die Schattenseiten des spanischen Sports und die Notwendigkeit eines respektvollen Umgangs im Umfeld des Profisports. Es bleibt abzuwarten, ob Valencia Basket angemessen auf die Vorwürfe reagiert und Maßnahmen ergreift, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Denn eines ist klar: Sportliches Miteinander darf nicht durch Hass und Beleidigungen zerstört werden.