Neymar: ancelotti verspricht comeback – reicht's für den wm-triumph?

Ein Hoffnungsfunken für brasilianische Fans: Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat am Samstag die Teilnahme von Neymar an der Weltmeisterschaft 2026 bestätigt, trotz seiner aktuellen Muskelverletzung im Sprunggelenk. Der Star-Stürmer soll sich „bemüht“ zeigen und arbeitet hart an seiner Genesung. Doch reicht das, um Brasilien zum Titel zu führen?

Die situation um den superstar

Die situation um den superstar

Die ersten Tage im brasilianischen Nationalmannschafts-Lehrgang waren geprägt von der Frage nach Neymars Fitness. Der Trainer hatte ihn trotz der Verletzung in den Kader berufen, was auf Druck von Fans, Spielern und Medien erfolgte. Ursprünglich wurde die Verletzung als „Ödem“ heruntergespielt, doch medizinische Untersuchungen ergaben eine Muskelblessur zweiten Grades im rechten Sprunggelenk – eine Ausfallzeit von zwei bis drei Wochen wird erwartet.

Ancelotti gab an, dass er einen Bericht des Santos über ein „Ödem“ erhalten hatte und dem Verein zunächst die Behandlung überlassen hatte. Erst am 27. Mai, dem Beginn des brasilianischen Lehrgangs, wurde das Problem von den Nationalmannschaftsärzten übernommen. Trotzdem verteidigte er die Berufung Neymars: „Der Spieler musste berufen werden. Wir glauben, dass er sich so schnell wie möglich erholen wird.“

Der Schlüssel liegt im mentalen Zustand

Es geht aber nicht nur um die körperliche Genesung. Ancelotti betonte, dass er mit Neymar über seine Rolle bei der WM gesprochen habe. „Er hat seine Rolle sehr gut verstanden. Er arbeitet jeden Tag hart, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden. Er ist in einer guten Verfassung, aber das Wichtigste ist, dass er seine Aufgabe versteht – und das hat er.“

Die brasilianische Nationalmannschaft steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Abhängigkeit von einem einzelnen Spieler ist immer riskant, aber die Klasse und das Potenzial Neymars sind unbestreitbar. Ob er rechtzeitig wieder voll einsatzfähig sein wird und ob er in der Lage sein wird, sein Bestes zu geben, wird entscheidend für den Erfolg Brasiliens sein.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Ancelottis Zuversicht gerechtfertigt ist. Denn eines ist klar: Ohne einen fit und in Topform agierenden Neymar wird es für Brasilien schwer, in der WM zu glänzen. Die Hoffnung ruht auf dem Talent und der Entschlossenheit des Stürmers.