Josi: mvp trotz schweizer wm-final-drama
Ein bitterer Trost für das Schweizer Eishockey-Team: Kapitän Roman Josi wurde nach der erneut verlorenen Finalpartie gegen Finnland als wertvollster Spieler (MVP) der Eishockey-Weltmeisterschaft ausgezeichnet. Das 0:1 nach Verlängerung lässt die Goldträume zerplatzen, doch Josis Leistung über das gesamte Turnier hinweg war unbestritten herausragend.
Ein silberstreif am horizont für den nhl-star
Für den Verteidiger der Nashville Predators ist die MVP-Auszeichnung zweifellos eine Ehre, kann angesichts der enttäuschenden Niederlage kaum Trost spenden. Er war zweifellos einer der prägendsten Spieler des Turniers, auch wenn es am Ende nicht für den Titel reichte. Die Fans in Prag und Ostrava sahen einen Spieler in Topform, der sowohl defensiv als auch offensiv überzeugte.
Es ist die bittere Ironie des Sports: Individuelle Brillanz kann ein Team nicht immer zum Erfolg führen. Josi, der in der NHL regelmäßig auf Topniveau spielt, zeigte auch bei der WM seine Klasse, doch die finnische Mannschaft erwies sich als zu stark im Finale. Die Enttäuschung im Schweizer Lager ist riesig, doch die MVP-Auszeichnung für Josi ist ein kleiner Lichtblick in der dunklen Stunde.
Haukeland überzeugt, celebrini sticht hervor
Neben Josi gab es weitere individuelle Auszeichnungen. Der norwegische Torhüter Henrik Haukeland wurde als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet – ein Verdienst für seine herausragenden Leistungen, die Norwegen sensationell zur Bronzemedaille führten. Macklin Celebrini, der kanadische Jungstar, wurde als bester Stürmer geehrt und demonstrierte sein enormes Potenzial. Das All-Star-Team des Turniers wurde von den Journalisten mit folgenden Spielern besetzt: Leonardo Genoni (Schweiz, Tor), Sven Andrighetto (Schweiz), Henri Jokiharju (Finnland), Aleksander Barkov (Finnland) und natürlich Roman Josi und Macklin Celebrini.
Andrighetto, der in zehn Spielen vier Tore und elf Assists beisteuerte, war ebenfalls eine feste Größe im Schweizer Team. Die WM war insgesamt ein Spektakel, das die Fans begeisterte. Die Überraschung des Turniers war Norwegen, das mit Haukeland im Tor Kanada übertraf und Bronze gewann. Die Spannung im Finale war bis zur letzten Sekunde spürbar, als Finnland die Schweizer im entscheidenden Moment übertraf und den Titel sicherte.
