Neue radarfallen: dgt investiert millionen in hightech-überwachung
Die Dirección General de Tráfico (DGT) setzt auf eine neue Welle der Verkehrssicherheit: Mit einem Investitionsvolumen von 1,02 Millionen Euro werden dynamische Radarfallen im gesamten Land installiert. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Geschwindigkeit der Autofahrer effektiver zu kontrollieren und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen – und das, bevor viele überhaupt merken, dass sie in ein Kontrollgebiet einfahren.

Wie funktionieren die neuen radarfallen?
Im Gegensatz zu den bekannten, fest installierten Radaranlagen sind diese neuen Geräte mobil und flexibel einsetzbar. Die DGT hat einen Vertrag mit der Firma Tradesegur abgeschlossen, die das Modell TruCam II liefert. Dieses System basiert auf der LiDAR-Technologie, die Laserimpulse aussendet, um die Geschwindigkeit und das Kennzeichen von Fahrzeugen präzise zu erfassen. Das System kann auch in der Lage sein, Fahrzeuge bereits aus einer Entfernung von bis zu 1.200 Metern zu erkennen, wobei die optimale Bildqualität zwischen 150 und 300 Metern erreicht wird. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber herkömmlichen Radaranlagen.
Was macht die TruCam II so besonders? Neben der beeindruckenden Reichweite verfügt die Kamera über eine automatische Bildschärfenachführung, einen dynamischen Blendenverschluss und eine hochauflösende LCD-Anzeige. Ein leistungsstarker Prozessor ermöglicht die Aufnahme von Bildern alle 0,3 Sekunden, was eine eindeutige Identifizierung des Kennzeichens gewährleistet. Darüber hinaus ist das Gerät wasserdicht und verfügt über Ethernet- und WLAN-Anschlüsse für die Echtzeitübertragung von Daten.
Die DGT hat bereits 33 neue Radarfallen in 11 autonomen Gemeinschaften installiert, im Rahmen eines Plans, der bis 2025 insgesamt 122 neue Kontrollpunkte vorsieht. Die Installation aller geplanten Geräte soll im Laufe dieses Jahres abgeschlossen sein. Die neue Technologie soll insbesondere das sogenannte
