Messi-alarm für österreich: kann alaba den superstar stoppen?

Ein Schock für den österreichischen Fußball: Lionel Messi hat bei der WM in Katar mit einem historischen Hattrick bewiesen, dass er auch mit 38 Jahren noch zur absoluten Weltklasse gehört. Für das ÖFB-Team, das am Montag gegen den argentinischen Weltmeister antritt, bedeutet das eine enorme Herausforderung – und die Frage, wie man den Superstar eindämmen kann.

Die messi-gala und alabas warnung

Die Leistung des argentinischen Kapitäns im Spiel gegen Algerien war schlichtweg beeindruckend. Mit seinen Treffern 14, 15 und 16 stellte Messi nicht nur den Torrekord von Miroslav Klose ein, sondern schickte auch eine deutliche Botschaft an die Konkurrenz. David Alaba, selbst ein erfahrener Routinier, zeigte sich beeindruckt, mahnte aber auch zur Vorsicht. „Unglaublich, wie Messi gleich wieder mit einem Hattrick startet“, so der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft. „Gott sei Dank hat er das heute gemacht und – hoffen wir – nicht nächste Woche.“

Romano Schmid, Mittelfeldspieler von Werder Bremen, brachte seine Anerkennung ebenfalls zum Ausdruck: „Messi ist der beste Spieler, den es je gab für mich persönlich.“ Doch neben der Bewunderung gilt es, sich der Realität zu stellen: Gegen Argentinien muss das ÖFB-Team an sein Leistungslimit gehen. Das muss ein bisschen besser ausschauen als gegen Jordanien, wo ein müder 3:1-Sieg errungen wurde.

Die österreichische Mannschaft peilt bei ihrer ersten Teilnahme an einer Endrunde seit 28 Jahren die K.o.-Runde an. Der Druck ist hoch, und die Aufgabe, gegen eine Mannschaft mit einem Spieler wie Messi zu bestehen, erscheint nahezu unmöglich. Aber im Fußball ist alles möglich. Die Jordanier haben gezeigt, dass man auch als vermeintlicher Underdog mutig aufspielen und für Furore sorgen kann. Die Konzentration und eine taktische Meisterleistung werden entscheidend sein, um Messi und sein Team zu bezwingen.

Die Jungs von Franco Foda müssen sich auf Messi einstellen und versuchen, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Das bedeutet, ihn frühzeitig unter Druck zu setzen, ihm wenig Räume zu gewähren und ihn von seinen Mitspielern zu isolieren. Es wird ein schwieriges Unterfangen, aber nicht unmöglich. Denn selbst der beste Spieler der Welt ist nicht unbesiegbar. Die Hoffnung stirbt zuletzt – und in Katar könnte sie für Österreich noch lebendig sein.

Ein duell auf augenhöhe?

Ein duell auf augenhöhe?

Obwohl Argentinien als Favorit ins Spiel geht, sollte man das österreichische Team nicht unterschätzen. Mit Alaba als Anführer und einer eingespielten Mannschaft hat Österreich das Potenzial, den Weltmeister zu ärgern. Die Frage ist, ob es gelingt, die eigene Leistung abzurufen und Messi zu neutralisieren.

Der Ausgang des Spiels wird entscheidend für die weitere Entwicklung der Gruppe J sein. Ein Sieg gegen Argentinien würde Österreich die Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale enorm verbessern. Doch zuerst muss das Team seine Hausaufgaben machen und Messi den Zauber nehmen. Die Welt hält den Atem an – und wartet auf ein spannendes Duell zwischen Österreich und Argentinien.