Posch-schock: könnte wm vorzeitig beenden?
Die österreichische Nationalmannschaft steht vor einem herben Rückschlag: Innenverteidiger Stefan Posch hat sich im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien möglicherweise einen Kieferbruch zugezogen. Der 29-Jährige, Leistungsträger der Elf von Ralf Rangnick, musste das Spiel trotz der Beschwerden über die volle Distanz bestreiten – ein Umstand, der die Sorge um seine Gesundheit zusätzlich verstärkt.

Rangnick: „kiefer hat wohl ein bisschen geknackst“
Nach dem knappen 3:1-Erfolg gegen Jordanien äußerte sich Rangnick besorgt über den Zustand seines Spielers. „Er hat Kieferschmerzen. Im Moment muss man einfach schauen, der Kiefer hat wohl ein bisschen geknackst. Aber wir wissen erst nach einem Röntgenbefund mehr. Wir müssen hoffen, dass es kein Kieferbruch ist. Wenn es das wäre, dann würde er tatsächlich für den Rest des Turniers ausfallen“, erklärte der ÖFB-Trainer in der Pressekonferenz. Die Situation ist angesichts des anspruchsvollen Programms der Nationalmannschaft alles andere als ideal.
Poschs Einsatzbereitschaft während des Spiels wirft zudem Fragen auf. Hatte er die Schmerzen bewusst heruntergespielt, um der Mannschaft im wichtigen Duell zur Seite zu stehen? Oder unterschätzte er die Schwere der Verletzung? Die medizinische Abteilung wird die genauen Umstände nun genau unter die Lupe nehmen. Es ist unklar, wann die Ergebnisse der Röntgenuntersuchung vorliegen werden, aber die Fans der Nationalmannschaft halten gemeinsam die Daumen.
Die Abwehrreihe der Österreicher könnte massiv geschwächt werden, sollte Posch tatsächlich für den Rest des Turniers ausfallen. Ein möglicher Ersatz ist zwar vorhanden, doch die fehlende Spielpraxis und die kurze Anlaufzeit machen die Aufgabe für den Nachfolger enorm schwierig. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um die Weichen für die weiteren Spiele der WM stellen zu können. Die Hoffnung ruht nun auf einem positiven Befund – für Stefan Posch und für die österreichische Nationalmannschaft.
