Medwedew demütigt: historische klatsche in monte carlo!

Ein Schock für den russischen Tennisstar Daniil medwedew: In Monte Carlo erlebte er eine historische Niederlage, die selbst hartgesottene Tenniskenner überraschte. 0:6, 0:6 gegen Matteo Berrettini – ein „Double Bagel“, den es in seiner Profilaufbahn noch nie gab.

Die abneigung gegen sandplatztennis kommt zum vorschein

Die abneigung gegen sandplatztennis kommt zum vorschein

medwedew, der einst die Nummer eins der Welt war und in Topform zu erwarten war, präsentierte sich am Mittwoch in einer kaum zu glaubenden Form. Seine offene Abneigung gegen Sandplatztennis, die er bereits mehrfach öffentlich geäußert hat – „Ich mag es nicht, für mich ist es einfach nur schmutzig“ – scheint ihn nun auch in entscheidenden Momenten zu beeinträchtigen. Der Russe, der 2023 in Rom sogar einen Masters-Titel auf Sand gewann, wirkte völlig von der Rolle.

Berrettini hingegen, der selbst mit Verletzungen zu kämpfen hatte, präsentierte eine Leistung, die er selbst als „eine der besten in meinem Leben“ bezeichnete. „Ich habe vielleicht drei Bälle verschlagen“, staunte der Italiener nach dem Match. Die Diskrepanz zwischen beiden Spielern war geradezu unfassbar. medwedew, der in Brisbane und Dubai in dieser Saison bereits zwei Turniere gewonnen hatte und in Indian Wells Jannik Sinner an den Rand einer Niederlage brachte, fand in Monte Carlo kein Mittel gegen den aufblühenden Berrettini.

Ein Schlägerbruch und bediente Frustration

Die Frustration des Russen war ihm deutlich anzusehen. In seinem Machtlosigkeit zerhackte er im Laufe des Matches seinen Schläger und verließ schließlich bedient den Platz. Die Zuschauer waren Zeugen einer seltenen Szene: Ein Top-Spieler, der so komplett einbricht, dass er nicht einmal einen Punkt erzwingen kann. Es ist ein Schlag für Medwedews Selbstvertrauen und wirft Fragen nach seiner Sandplatztauglichkeit auf.

Die Frage, ob medwedew seine Beziehung zum roten Untergrund jemals lösen kann, bleibt offen. Denn obwohl er in der Vergangenheit nicht dramatisch schlecht auf Sand war, war seine Leistung am Mittwoch eine bittere Pille. Er hatte selbst angekündigt, in den letzten Jahren gelernt zu haben, besser auf Sand zu spielen. Die Realität sah jedoch anders aus.

Die Niederlage wirft nun ein Schlaglicht auf die mentale Stärke des russischen Spielers. Kann er seine Vergangenheit überwinden und seine Abneigung gegen Sandplatztennis in den Hintergrund stellen, oder wird sie ihn weiterhin in wichtigen Momenten einholen? Die nächsten Auftritte werden zeigen, ob medwedew seine Worte in Taten umsetzen kann.