Maria verliert erneut: formkrise vertieft sich in bogota

Ein Schock für Tatjana Maria: Nur kurz nach dem Ende einer Mini-Siegesserie musste sich die deutsche Tennisspielerin erneut geschlagen geben. Im Achtelfinale des Turniers in Bogota war es für sie gegen die Polin Katarzyna Kawa bereits nach knapp über einer Stunde entschieden.

Die suche nach der verlorenen form geht weiter

Die suche nach der verlorenen form geht weiter

Die frühere Wimbledon-Halbfinalistin aus Bad Saulgau wirkte gegen Kawa von der ersten Minute an eingeschränkt und fand kein Mittel gegen das aggressive Spiel der jungen Polin. Das Ergebnis von 3:6, 3:6 spiegelt deutlich die Kräfteverhältnisse wider. Maria scheint derzeit ihrer Form hinterherzurennen – die achte Niederlage in den letzten neun Partien auf der WTA-Tour ist ein deutliches Alarmsignal.

Die Zahl, die alarmierend ist: Acht von neun verlorenen Matches. Das ist nicht der Auftritt einer Spielerin, die zu ihren besten Zeiten gehört. Maria, als Nummer vier der Setzliste ins Turnier gestartet, hatte zumindest im vorherigen Match gegen die kolumbianische Wild Card Valentina Mediorreal Arias einen Erfolg vorweisen können, doch dieser konnte die Negativserie nicht unterbrechen.

Es ist besonders bitter für Maria, da sie Bogota als ihr glückliches Pflaster kennt. 2022 und 2023 feierte sie hier bereits zwei WTA-Titel, zwei der insgesamt vier in ihrer Karriere. Doch in diesem Jahr scheint das Turnier ihr kein Glück zu bringen. Mit dem Aus von Tatjana Maria ist auch die letzte deutsche Hoffnung beim Sandplatzturnier in der kolumbianischen Hauptstadt geplatzt – nach dem Erstrundenaus von Ella Seidel.

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Maria ihre Formkrise in den kommenden Wochen in den Griff bekommen kann. Die Saison ist noch lang, aber sie muss dringend eine Lösung finden, um nicht weiter an Boden zu verlieren. Die Fans hoffen, dass die geborene Hamburgerin bald wieder zu alter Stärke findet und ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen kann.