Löwen frankfurt verlieren derby in mannheim nach overtime

Es war zum Haare raufen. Die Löwen Frankfurt kämpften sich im DEL-Derby gegen die Adler Mannheim von einem 0:2-Rückstand zurück, glichen kurz vor der Schlusssirene aus – und verloren das Spiel trotzdem. Kristian Reichel traf in der Verlängerung zum 4:3 für die Mannheimer. Ein Abend, der den Hessen noch lange im Magen liegen wird.

Mannheim dominiert, frankfurt kämpft sich zurück

Die Adler starteten am Mittwochabend wie eine Dampfwalze. Die Mannheimer waren von Beginn an die aktivere Mannschaft, diktierten das Tempo und gingen früh mit 2:0 in Führung. Frankfurt wirkte zunächst überfordert, fand keinen Zugriff auf das Spiel.

Dann kam Cameron Brace. Der Angreifer der Löwen verkürzte im zweiten Drittel auf 1:2 und gab seiner Mannschaft wieder Luft zum Atmen. Mannheim antwortete prompt mit dem 3:1 – doch Frankfurt gab sich nicht geschlagen. Das ist das Mindeste, was man dieser Mannschaft lassen muss: Sie hört nicht auf zu kämpfen.

Die aufholjagd, die am ende nichts wert war

Die aufholjagd, die am ende nichts wert war

Was die Löwen in den letzten Minuten der regulären Spielzeit zeigten, verdiente eigentlich mehr als eine Overtime-Niederlage. Brace traf erneut, Dennis Lobach sorgte kurz vor dem Abpfiff für den Ausgleich zum 3:3. Die SAP Arena war plötzlich still. Frankfurt hatte sich zurückgekämpft.

Doch die Verlängerung gehörte Mannheim. Reichel nutzte seine Chance eiskalt – und die Löwen standen mit leeren Händen da. Zwei Punkte, die in der DEL-Tabelle fehlen werden. Brace kann treffen, so viel er will: Solange Frankfurt solche Rückstände produziert, wird die Saison eine zermürbende Angelegenheit bleiben.