Skyliners verpatzen comeback: overtime-niederlage in chemnitz

Ein Kraftakt geht schief: Die Skyliners Frankfurt haben in Chemnitz eine bittere Overtime-Niederlage kassiert und damit die Chance verpasst, sich den Klassenerhalt in der Basketball-Bundesliga vorzeitig zu sichern. Nach einem beeindruckenden Comeback in der Schlussphase mussten sich die Hessen am Ende mit 82:86 geschlagen geben.

Verletzungspech und ein schwacher start

Die Partie begann ausgeglichen, doch bereits im ersten Viertel deuteten sich die Probleme der Skyliners an. Die Gastgeber, die unbedingt noch einen Platz in den Play-ins erreichen wollen, zeigten sich von Beginn an entschlossen und setzten sich sukzessive ab. Ein herber Rückschlag für die Frankfurter war die Verletzung von Spielmacher Tyger Campbell, die die personelle Situation zusätzlich erschwerte – das Team ist ohnehin schon dezimiert.

Zur Pause deutete alles auf eine deutliche Niederlage hin: 31:46. Ein Ergebnis, das wenig Hoffnung auf ein Happy End ließ. Doch die Skyliners gaben nicht auf.

Der aufholjagd und die bittere erkenntnis

Der aufholjagd und die bittere erkenntnis

Im zweiten Durchgang kämpften sich die Frankfurter mit beeindruckender Moral zurück ins Spiel. Einzigartig die Wende: 20 Sekunden vor Schluss gelang es den Gästen, den Ausgleich zu erzielen! Ein furioser Auftritt, der jedoch im Overtime abrupt endete. Chemnitz zeigte dort die größere Kaltschnäuzigkeit und sicherte sich den Sieg. Die Skyliners, die bereits den Klassenerhalt perfekt gemacht haben, müssen sich nun eingestehen, dass dieser Kraftakt letztlich umsonst war.

Die Niederlage in Chemnitz schmälert zwar nicht den bereits sichergestellten Verbleib in der Bundesliga, hinterlässt aber ein bitteres Gefühl. Am Sonntag (16:30 Uhr) steht das letzte Saisonspiel gegen die Ulmer Weissenfelser BC auf dem Programm. Ob die Skyliners dann noch einmal in dieser Saison so aufdrehen können, bleibt abzuwarten. Die Frage, ob dieses Comeback ein Vorgeschmack auf zukünftige Leistungen sein kann, schwebt über dem Team.