Späth beendet durststrecke: löwen feiern wichtigen sieg!

David Späth, der deutsche Nationaltorhüter, hat beim 32:26-Auswärtssieg der Rhein-Neckar Löwen gegen den TVB Stuttgart eine Leistung gezeigt, die er sich und seine Fans gewünscht haben. Nach einer Phase, die er selbst als „schwer“ bezeichnet, präsentierte sich der 24-Jährige in Topform und war kaum zu überwinden – ein echter Glücksfall für die Löwen.

Der matchwinner mit außergewöhnlicher quote

Normalerweise hält Späth durchschnittlich zehn Bälle pro Partie. In Stuttgart waren es jedoch satte 19 Paraden, darunter vier Siebenmeter. Eine Leistung, die im Derbysieg über den TVB Stuttgart den Unterschied machte und ihm den Titel des Matchwinners sicherte. Die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen, als er nach dem Spiel das Dyn-Mikrofon in die Hand nahm und in die Kamera grinste – ein Zeichen dafür, dass er die Durststrecke endlich hinter sich gelassen hat.

“Das tut natürlich sehr, sehr gut”, erklärte Späth. Die letzten Spiele waren für ihn alles andere als optimal verlaufen, aber gegen Stuttgart bewies er, dass er seine Form wiedergefunden hat. Die Zahl der Paraden, die er in dieser Partie verbuchte, übertraf sogar die Summe seiner Leistungen in den fünf vorherigen Spielen.

Formtief als lernchance: späth blickt nach vorne

Formtief als lernchance: späth blickt nach vorne

Es war schon zwei Monate her, seit Späth in einem Spiel zweistellige Paradenzahlen erreichte. Doch der Schlussmann ließ sich von seinem Formtief nicht unterkriegen. “Es ist normal, dass es in der Karriere immer wieder gute und schlechte Phasen gibt”, so Späth. “Man muss sich in schlechten Zeiten immer wieder darauf besinnen, dass es weitergeht und an die eigene Stärke glauben.” Diese Einstellung zahlte sich nun aus, und die Löwen dürfen wieder von der European League träumen.

Der Sieg in Stuttgart katapultierte die Rhein-Neckar Löwen zumindest bis zum Samstag auf Rang sieben der Handball-Bundesliga. Der Rückstand auf den sechsten Platz, der vom TBV Lemgo belegt wird, beträgt lediglich einen Punkt – ein Ansporn für die kommenden Spiele. Für Späth steht nun die Nationalmannschaft auf dem Programm, wo er kommende Woche gleich zwei Spiele gegen Dänemark bestreiten wird. “Du spielst zwei Mal gegen die beste Mannschaft der Welt. Für mich ist es immer eine große Ehre, dabei sein zu dürfen. Ich werde es genießen und hoffe, dass wir mit der Mannschaft einen Schritt weiterkommen”, so der Torwart.

Das Saisonende verspricht Spannung: Nach dem Gastauftritt in Melsungen warten der SC Magdeburg, der TSV Hannover-Burgdorf und der VfL Gummersbach auf die Löwen. Mit zwei Siegen in Folge nach zuvor drei Niederlagen in Serie scheint der Wind wieder günstig zu stehen. Ob es am Ende zu einem europäischen Happy End reicht, wird sich zeigen.