Lamontagne: vom college-star zum weltcup-hoffnungsträger!
Die Skigebiets-Szene atmet auf: Justine Lamontagne, die im vergangenen Winter für Furore sorgte, verlässt offiziell die College-Bank und richtet nun ihren Fokus voll auf den Weltcup. Nach zwei Weltcup-Punkten in der abgelaufenen Saison und einer beeindruckenden Junioren-WM-Goldmedaille im Team-Event deutet alles darauf hin, dass die Kanadierin bereit ist für den großen Sprung.

Die zeit bei den "msu bobcats" ist vorbei
Vier Jahre lang trug Justine Lamontagne das Trikot der "MSU Bobcats" an der Montana State University. Eine turbulente und erfolgreiche Zeit, wie sie selbst auf Instagram beweist: "Danke für die besten vier Jahre. Ich hätte mir keine bessere Mannschaft vorstellen können. So viele Erinnerungen und lustige Zeiten, ich bin dankbar, die besten Teamkolleginnen und Trainer gehabt zu haben." Doch nun ist ein neues Kapitel in ihrer Karriere aufgeschlagen – eines, das sie voll und ganz dem alpinen Skisport widmet.
Das Talent war schon immer da. Bereits 2022 feierte Lamontagne mit ihrem Team einen triumphalen Sieg bei der Junioren-WM. Und obwohl sie bisher nur zweimal Weltcup-Punkte sammeln konnte (beide Male als 26.), lässt ihre Entwicklung kaum Zweifel daran, dass sie zu einer festen Größe im Weltcup werden kann. Die 23-Jährige hat bereits 20 Mal am Weltcup teilgenommen und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Was niemand so recht bemerkt hat: Die vergangenen Saisonen waren der perfekte Aufwärm-Kurs. Die beiden 26. Plätze in der abgelaufenen Saison sind kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und gezielten Trainings. Und mit dem Wechsel in den Profibereich scheint sie gerade im richtigen Moment ihre beste Form zu erreichen. Ob sie nun die Schneemagie von Mikaela Shiffrin herausfordern kann? Das wird die Saison zeigen.
Die kommenden Rennen werden zeigen, ob sich die Erwartungen an Justine Lamontagne erfüllen. Aber eines ist klar: Die junge Kanadierin hat das Potenzial, die Weltcupszene mitzuberücken. Und das ist mehr als nur eine vage Hoffnung.
