100 Jahre italienischer reitsport: ein blick auf erfolge, werte und die zukunft
- Ein jahrhundert voller leidenschaft und sportlicher höchstleistungen
- Präsident di paola: mehr als nur sportlicher erfolg
- Olympische erfolge und die vorbereitung auf los angeles 2028
- Der csio rom als höhepunkt des jubiläumsjahres
- Nachhaltigkeit und soziale verantwortung im fokus
- Inklusion und integration durch den reitsport
- Finanzielle stabilität und zukunftsperspektiven
Ein jahrhundert voller leidenschaft und sportlicher höchstleistungen
Rom – Die Federazione Italiana Sport Equestri (FISE) feiert im Jahr 2026 ihr 100-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wird im Rahmen einer ganzen Reihe von Veranstaltungen gefeiert, die die bewegte Geschichte des Verbandes würdigen und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft werfen. Die FISE blickt auf eine Zeit voller Herausforderungen, historischer Siege und bedeutender Veränderungen zurück, die sie heute als eine führende Kraft im Reitsport positionieren.

Präsident di paola: mehr als nur sportlicher erfolg
Marco Di Paola, Präsident der FISE und Vizepräsident des CONI, betonte die Bedeutung dieses Jubiläums: „Wir sind ein wunderbarer Verband, der 100 Jahre alt ist, aber sich nicht so fühlt.“ Er unterstrich die Wichtigkeit, insbesondere die junge Generation anzusprechen und ihre Träume und Ambitionen zu fördern. „Wir müssen ihnen Antworten geben, basierend auf den Werten des Sports, die wichtiger sind als das Ergebnis selbst.“

Olympische erfolge und die vorbereitung auf los angeles 2028
Nach den erfolgreichen Olympischen Spielen steht nun die nächste sportliche Saison vor der Tür. Besonders wichtig ist das Jahr 2026 auch deshalb, weil es die ersten Qualifikationsplätze für die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 im Springreiten und Vielseitigkeit eröffnet. Die FISE will diese Chance nutzen, um sich für die Spiele zu qualifizieren und ihre Erfolgsgeschichte fortzusetzen.
Der csio rom als höhepunkt des jubiläumsjahres
Ein besonderer Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten wird das CSIO Rom in Piazza di Siena sein, das dieses Jahr seine 100. Ausgabe feiert. Dieses internationale Reitturnier ist ein fester Bestandteil des italienischen Reitsportkalenders und verspricht ein beeindruckendes Spektakel, das sportliche Exzellenz und Tradition vereint. Es wird ein Publikumsmagnet und eine wichtige Plattform, um die Faszination des Reitsports zu erleben.
Nachhaltigkeit und soziale verantwortung im fokus
Di Paola betonte, dass die FISE über ihre sportliche Verantwortung hinaus auch eine soziale Verantwortung trägt. „Sport ist nicht nur Wettkampf, sondern auch Aufmerksamkeit für Nachhaltigkeit und soziale Belange.“ Der Verband setzt sich daher für eine Verbesserung seiner ESG-Bewertung (Environmental, Social, and Governance) ein, um Zugang zu erhöhten Fördermitteln zu erhalten. Derzeit liegt die Bewertung bei 66,85 Punkten, das Ziel ist ein Upgrade von B auf A+.
Inklusion und integration durch den reitsport
Die FISE engagiert sich in verschiedenen Initiativen, die Inklusion und Integration fördern. Dazu gehören das Projekt „Overponymotricità Plus“, das durch Sport und Bewegung speziell für Menschen über 65 Jahre entwickelt wurde, sowie das Projekt „Parajumping“, das das Reiten als Instrument zur Integration von Menschen mit Behinderungen nutzt. Diese Initiativen zeigen, dass der Reitsport für jeden zugänglich sein kann und einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe leistet.
Finanzielle stabilität und zukunftsperspektiven
Simone Perillo, Generalsekretär der FISE, hob hervor, dass der Verband für das Jahr 2026 einen Budgetüberschuss von 31 Millionen Euro erwartet. Dies unterstreicht die finanzielle Stabilität der FISE und ermöglicht es dem Verband, weiterhin in die Entwicklung des Reitsports zu investieren und seine Ziele zu erreichen. Die Zukunft des italienischen Reitsports sieht rosig aus.
