Br volleys vor dem zehnten titel: hanes will die meisterschaft feiern!
Berlin steht kurz vor dem historischen zehnten Titel in Folge in der Volleyball-Bundesliga. Nach zwei gewonnenen Sätzen in der Best-of-Five-Serie gegen SVG Lüneburg winkt am Mittwoch der entscheidende Sieg. Doch die Volleys wissen: Ein Gang in die LKH-Arena wird alles andere als ein Selbstläufer.

Ruben schott: "wir müssen noch besser spielen"
Die Atmosphäre im Lager der Berliner ist angespannt, aber fokussiert. Kapitän Ruben Schott betonte vor dem dritten Spiel in Lüneburg, dass ein Sieg nur mit einer gesteigerten Leistung möglich ist. "Wenn wir Mittwoch gewinnen wollen, müssen wir noch besser spielen als am Samstag", so Schott, der eigentlich mit einem schnelleren Abschluss der Serie gerechnet hatte. Sein Wunsch ist klar: die Meisterschaft so rasch wie möglich in die Tasche stecken.
Während Schott die Bedeutung des kommenden Spiels betont, ist Florian Krage-Brewitz noch zuversichtlicher. Der ehemalige Lüneburger Spieler, der viele enge Freundschaften in der Stadt pflegt, glaubt fest an den Sieg der Berliner. "Wenn wir mindestens so gut spielen, wie am Samstag, muss sich Lüneburg noch mal steigern. Sie waren zwar besser als im ersten Spiel, aber es hat trotzdem noch gereicht für uns." Die Rivalität zwischen den Teams ist zwar spürbar, doch die sportliche Fairness und der respektvolle Umgang miteinander stehen im Vordergrund. Beide Mannschaften pflegen ein gutes Verhältnis, was sich auch auf dem Spielfeld zeigt.
Jake Hanes, der 2,12 Meter große Amerikaner, ist für die Berliner ein entscheidender Faktor. Krage-Brewitz beschreibt ihn als "in einigen Elementen einzigartig" und hebt seine Fähigkeit hervor, auch in schwierigen Phasen schnell wieder in Form zu kommen. "Selbst wenn er ein Tief hat, dauert das meistens nur zwei, drei Punkte und dann ist er wieder da." Für Hanes persönlich steht viel auf dem Spiel, denn er hat noch nie eine Meisterschaft auswärts gewonnen. "Ich habe noch nie eine Meisterschaft auswärts gewonnen", sagte der Diagonalspieler, "also mal sehen, was passiert, wenn wir on the road sind."
Die Finalserie hat eine Rivalität ausgelöst, doch die Spieler betonen, dass die Freundschaften, die sie in Lüneburg geschlossen haben, weiterhin bestehen. Der Mittelblocker freut sich, gegen Lüneburg zu spielen, da es auch für diese eine große Leistung ist, im Finale zu stehen. Die Berliner haben mit Hanes einen Spieler im Kader, der das Potenzial hat, den Unterschied auszumachen und die Volleys zum Sieg zu führen. Das Team ist hochmotiviert, die Meisterschaft zu feiern und einen historischen Moment für den Verein zu schaffen.
