Köln, mannheim, berlin – jetzt zählt nur noch eins: eishockey bis zur ekstase
Der Scheinwerfer zuckt, das Eis glüht. Nach 52 Spieltagen wird die Deutsche Eishockey Liga ab 17. März zum Hexenkessel – und kein Club darf mehr zittern. Die Pre-Playoffs starten mit dem Best-of-three-Krimi: Bremerhaven gegen Nürnberg, Wolfsburg gegen Schwenningen. Verlieren verboten, weil zwei Niederlagen sofort die Saison beenden.
Die viertelfinals warten mit vorentscheidungen
Ab 24. März stehen die Großen auf dem Eis. Straubing trifft auf die Eisbären Berlin, München fordert den ERCIngolstadt. Köln und Mannheim schauen erst einmal von der Blauen Linie und pusten sich warm – sie dürfen auf die Überlebenden der Pre-Runde warten. Vier Siege nötig, sonst ist Schluß. Kein Spiel wird verschenkt, jeder Check zählt doppelt.
Die Favoriten? Die Kölner Haie schwimmen mit 116 Punkten Rekordwasser – und 24 Jahre nach dem letzten Titel hat der Tanker endlich wieder Fahrt. Doch dahinter lauert ein Quintett, das keine Fragen mehr stellt: Mannheim, Straubing, München – alle über der 100-Punkte-Marke, alle hungrig. Berlin kommt sogar als Titelverteidiger aus der Krise: fünf Siege in Serie, darunter gegen die Top-3, ließen die Hauptstädter wieder wie Meister aussehen.

Termine, tv und das ende der nerven
Wer mitfiebern will, braucht MagentaSport – alle Spiele, alle Tore, jede Overtime. DF1 reicht bis zum Halbfinale eine Partie pro Tag und überträgt vier Finalspiele im Free-TV. Der Zeitplan ist knallhart: 17. März Pre-Playoffs, 24. März Viertelfinale, 8. April Halbfinale, 24. April Finale – spätestens 7. Mai steht der Champion fest.
Die letzten Playoffs endeten mit Berlin am Pokal, diesmal droht ein offener Krieg. Die Haie wollen endlich wieder jubeln, die Adler fliegen auf Heimvorteil, die Eisbären besitzen das Meister-Gen. Drei Wochen Eishockey ohne Netz und doppelten Boden – die Scheibe rollt, die Stimmung explodiert. Und am Ende zählt nur: wer als letztes steht, hat Deutschland. Punkt.
