Hartberg-trainer schmid: zwei spiele zwangspause nach platzverweis!
Ein Schocks für die Hartberger Fußballfans: Manfred Schmid, der Chef-Trainer des TSV Hartberg, muss für zwei Spiele von der Seitenlinie fernbleiben. Der Strafsenat der Bundesliga hat entschieden, den 55-Jährigen aufgrund von „Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung“ zu sperren – ein Urteil, das die kommenden Partien der Steirer erheblich erschweren könnte.

Die eskalation nach dem rapid-spiel
Die Situation eskalierte während des 2:2-Remis gegen den SK Rapid Wien. Schmid, sichtlich aufgebracht über die Entscheidung, das Tor von Rapids Petter Dahl trotz eines möglichen Fouls zu akzeptieren, äußerte seinen Protest vehement. Schiedsrichter Julian Weinberger zögerte nicht und zeigte ihm den rot. Ein Fehler, der nun teuer zu Bußen droht.
Die Sperre umfasst zwei Spiele, wobei eines bedingt ist. Das bedeutet, dass Schmid bei einer weiteren Verwarnung ebenfalls aussetzen muss. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Strafe auf die Leistung und Moral der Mannschaft auswirken wird. Die Hartberger stehen vor einer Herausforderung, besonders da das nächste Spiel bereits gegen Rapid ansteht – ein Duell, bei dem Schmid nun zwingend von der Tribüne aus zusehen muss.
Aber es ist nicht nur Schmid, der eine Strafe zu verkraften hat. Auch Wolfgang Wimmer, der Tormanntrainer von Ried, wurde für die kommende Partie gegen den GAK für „Nichtbefolgung einer Verbandsanordnung“ suspendiert. Eine bemerkenswerte Häufung von Strafen, die die Disziplin in der Bundesliga in den Fokus rückt.
Die Bundesliga-Konferenz hat sich in dieser Angelegenheit eindeutig positioniert: Verbandsanordnungen sind zu befolgen, und Verstöße werden konsequent geahndet. Ob diese Haltung die Qualität des Fußballs in der Bundesliga nachhaltig beeinflusst, bleibt abzuwarten. Die Spieler und Trainer sind nun gewarnt: Emotionen sind nachvollziehbar, aber Respekt vor den Regeln ist unerlässlich.
