Handball-schock: darj fliegt nach 30 sekunden vom feld!
Berlin – Handball-Deutschland staunte am Sonntag: Beim klaren 39:26-Sieg der Füchse Berlin gegen den SC DHfK Leipzig ereignete sich in den ersten Sekunden ein Aussetzer, der selbst erfahrene Beobachter wie Dyn Stefan Kretzschmar, Co-Kommentator für WELT TV, Dyn und BILD.de, sprachlos machte.
Blitzschnelle strafe, lachende aktie für berlin
Max Darj, der Kapitän der Berliner, sah bereits nach 30 Sekunden Spielzeit die Zwei-Minuten-Strafe für ein unsportliches Einsteigen gegen Blaer Hinriksson. Eine Entscheidung, die die Schiedsrichter ohne Umschweife vollstreckten und die sofortige Reaktion des Berliner Spielmachers zur Folge hatte. Darj selbst nahm die Strafe sportlich, entschuldigte sich bei seinem Gegenspieler und verließ das Feld mit einem Augenzwinkern – ein Bild, das auch Schiedsrichter vom Dorff kurz lächeln ließ.
Die Füchse Berlin ließen sich von dem frühen Zwischenfall keinesfalls aus dem Konzept bringen. Sie dominierten die Partie von Beginn an und demonstrierten ihre Überlegenheit. Nach nur zehn Minuten führte das Team bereits mit 8:3, wobei der junge Nationaltorwart Lasse Ludwig mit einer Glanzleistung brillierte. Sieben Leipziger Würfe konnte er bereits nach kurzer Zeit parieren. Am Ende kam der Schlussmann auf beeindruckende 19 Paraden und war zweifellos der Spieler des Spiels.
Für den Trainer des SC DHfK Leipzig, Frank Carstens, deutet alles auf eine schwierige Saison hin. Er versuchte mit einer Auszeit das Ruder herumzureißen, forderte sein Team auf, sich an die gewohnten Abläufe zu halten und im System zu verteidigen. Doch die Leipziger taten sich schwer, die Berliner Angriffsbemühungen zu unterbinden. Ein besonders ärgerlicher Moment für Kapitän Lukas Binder war der Treffer von Mijajlo Marsenic, dem Berliner Kreisläufer, der im Gegenstoß völlig überraschend zum Torerfolg kam – eine Situation, die Binder mit einem lauten Ausruf kommentierte: „Jungs, dass fucking Marsenic ’nen Konter läuft, ist nicht das, was wir gesagt haben!“
Die Partie war bereits früh entschieden. Nach 15 Minuten führte Berlin mit 14:5, und zur Pause stand es 20:10. Die Handball-Osterniederlage war für Leipzig besiegelt.

Kretzschmars prophezeiung trifft erneut zu
Auch abseits des Geschehens auf dem Spielfeld gab es am Sonntag einen Grund zur Freude für die Handball-Fans. Handball-Ikone Stefan Kretzschmar, der in der Max-Schmeling-Halle erstmals seit seiner Entlassung im September wieder ein Füchse-Heimspiel besuchte, bewies einmal mehr sein prophetisches Talent. In seiner Dyn-Sendung „Kretzsche & Schmiso“ hatte er bereits vorhergesagt, dass Kiel das Spiel gegen Eisenach unentschieden spielen würde – und tatsächlich endete die Partie mit 30:30. Vor dem Spiel gegen Leipzig prophezeite Kretzschmar: „Es wird nicht einfach nur schwer für Leipzig, es wird unmöglich. Sie werden hier heute nicht gewinnen können.“ Ein Statement, das sich in der Realität bewahrheitete.
Ein weiterer bemerkenswerter Moment war die Rückkehr der Meisterschale, die nach einem Einbruch in der Füchse-Geschäftsstelle verloren und eingeschmolzen geglaubt worden war. Die Trophäe wurde im Keller der Berliner wiedergefunden und den Fans in der Halbzeitpause auf einem Stehtisch präsentiert. Ein Zeichen dafür, dass die Ära der Füchse Berlin noch lange nicht vorbei ist.
