Hakimi will zurück nach madrid: psg droht milliarden-verlust
Erst feierte er mit Paris Saint-Germain die Champions League, jetzt will er weg. Achraf Hakimi zieht es nach fünf Jahren Frankreich wieder zurück zu Real Madrid. Der 27-jährige Marokkaner plant ein Comeback beim Klub, der ihn vor sieben Jahren ziehen ließ. Das berichtet der spanische Journalist Ramon Alvarez de Mon.

Paris muss jetzt 80 millionen auf den tisch legen
Der Marktwert des Rechtsverteidigers ist laut „transfermarkt.de“ auf 80 Millionen Euro gestiegen. Kein anderer Spieler auf seiner Position ist weltweit teurer. Der Vertrag in Paris läuft noch bis 2029, ein Abgang würde PSG also teuer zu stehen kommen. Real Madrid bräuchte eine Transferlösung, die den Franzosen schmerzt.
Die Frage ist: Warum will Hakimi überhaupt weg? Er war Stammspieler, gewann alles, wurde Afrikas Fußballer des Jahres. Aber das reicht offenbar nicht. In Madrid wartet ein anderer Stolperstein: Trent Alexander-Arnold. Der Engländer kam erst letzten Sommer vom FC Liverpool und soll die Zukunft auf der rechten Abwehrseite sein. Wenn Hakimi kommt, müsste der 27-Jährige wieder weichen – ein Luxusproblem, das Real schon einmal hatte.
Ein Déjà-vu für den Marokkaner: 2017 stieß er als 18-Jähriger zu den Profis, konnte sich aber nicht gegen Marcelo und Daniel Carvajal durchsetzen. Die Leihe nach Dortmund wurde seine Rettung, dort lief er 73 Mal auf und entwickelte sich zum Top-Talent. Trotzdem verkaufte Real ihn 2020 für 43 Millionen Euro nach Mailand. Ein Jahr später ging’s weiter nach Paris – und jetzt soll Madrid wieder passen.
Die Ironie: Der Klub, der ihn einst abgegeben hat, könnte nun den höchsten Rechtsverteidiger der Welt zurückholen. Und Hakimi? Er will es im zweiten Anlauf schaffen, wo er im ersten Versagte. Die Preisfrage lautet: Zahlt Real 80 Millionen für einen Spieler, den sie einmal selbst hatten – und den sie einmal selbst ziehen ließen?
