Gidsel jagt aalborg in berliner gluthitze – viertelfinal-duell entscheidet gruppen-thron
Mit einem Knall endet die Vorrunde: Die Füchse Berlin empfangen am Mittwoch (18.45 Uhr) Aalborg Handbold – und nur einer kann Gruppe A als Tabellenprimus verlassen. Die Dänen reisen mit zehn Stunden Bus-Anreise und ohne Außenbollwerk Alec Smit ins Max-Schmeling-Halle inferno. Mathias Gidsel wartet mit acht Hinrunden-Toren bereits auf den Nachschlag.
Warum dieses spiel trotz viertelfinal-ticket brennt
Beide Klubs haben ihren Play-off-Platz sicher. Doch der Gruppensieg verspricht im Viertelfinale ein theoretisch schwächeres Los – und vor allem Prestige. Die Füchse führen die Tabelle mit 20:2 Punkten, Aalborg folgt mit 19:3. Verliert Berlin, rutscht es auf Rang zwei, denn der direkte Vergleich zählt. Die Bilanz? 4:1-Siege für die Hauptstädter, Tordifferenz +14. Eine Heimniederlage würde diese Dominanz zunichte machen.
Der dänische Meister muss zudem beweisen, dass er ohne Linksaußen Smit zurechtkommt. Der 26-Jährige zog sich am Sonntag ein erneutes Kreuzband-Trauma zu – Ausfall unbestimmte Dauer. „Ich spüre sofort, wenn der Knie-Apparat reißt“, sagte er nach der Diagnose. Für Aalborgs Trainer Stefan Madsen wird es zur Personal-Rubik: Wer übernimmt die Tempo-Wellen auf Position 2?

So sehen sie das topspiel live
TV: kein Free-TV, DAZN und Dyn zeigen exklusiv. Stream: DAZN-App, Dyn-Player. Ticker: Sport1.de und die Sport1-App liefern Ballwechsel in Echtzeit. Wer keine Sekunde verpassen will, kombiniert TV-Bild mit dem Berliner Hallen-Radio via Füchse-Homepage – dort geben die Kommentatoren zusätzlich Stimmung und Kuriositäten aus der Max-Schmeling-Arena durch.
Die Partie dürfte früh eine Richtung nehmen: Die Füchse liefen in dieser Saison viermal vor heimischem Publikum auf – viermal standen sie nach zehn Minuten bereits mit drei Toren vorne. Aalborg kassierte in fremden Hallen durchschnittlich 31,2 Gegentore. Wenn Gidsel, Wiencek und Koch dieses Tempo durchziehen, könnte die Entscheidung vor der Pause fallen.
Fazit: Berlin hat historische Chancen, die Gruppe zu dominieren, die Form, das Publikum – und den Gegner mit Personalsorgen. Sollte der deutsche Pokalsieger dieses Mal nicht an sich vorbeilaufen, lautet die Devise: Viertelfinale, wir kommen – und als Erster.
