Trump-einflussnahme beim fußball: kann italien ins wm-feld stolpern?

Ein schillernder Deal, der die Fußballwelt in Aufruhr versetzt: US-Präsident Donald Trump scheint alles zu tun, um die italienische Nationalmannschaft einen überraschenden Platz bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft zu sichern. Hinter den Kulissen agiert Paolo Zampolli, Trumps Sonderbeauftigter für globale Partnerschaften und Sport, mit Nachdruck und sorgt für Gesprächsstoff.

Der mann, der bei trump anstöße setzt

Der mann, der bei trump anstöße setzt

Zampolli, der sowohl Donald Trump als auch Marco Rubio zurategeht, sieht im Sport ein globales Geschäftsinstrument. „Die Idee kam vom Staatssekretär. Trumps Verwaltung ist auf Business, Business und Business aufgebaut. Sport ist ein Schlüssel, um viele Türen zu öffnen“, so Zampolli in einem Interview. Sein Ziel: eine Umgehung des FIFA-Reglements, um Italien, als Vierfach-Weltmeister und höchstrangige ausgeschiedene Mannschaft, ins Turnier zu katapultieren, falls der Iran doch nicht antritt.

Doch die Pläne scheinen ins Stocken zu geraten. Gianni Infantino, der FIFA-Präsident, hat die Teilnahme des Iran bestätigt. Zampolli äußert nun Zweifel: „Wir müssen verstehen, was die Iraner wirklich vorhaben. Sie sagen, die Mannschaft kommt, aber wie sieht es mit ihren Anhängern aus? Die sind in den USA alles andere als willkommen, angesichts der aktuellen Ereignisse.“ Die Frage bleibt offen, ob Italien tatsächlich als „Ersatzmannschaft“ die Chance auf WM-Teilnahme erhält.

Trump, der unliebsame Verlierer. Es scheint, als sei der Präsident alles andere als ein guter Verlierer. Berichte besagen, dass er beim Golf sogar die Position seiner Bälle verändert, um den Sieg zu sichern. Auch seine Vorliebe für Kampfsportarten ist bekannt: Zum 80. Geburtstag plant Trump ein UFC-Event direkt in der Casa Blanca. Eine Sicherheitslücke, die im Zuge der kürzlichen Schießerei im Hilton Hotel deutlich wurde, wirft Fragen auf, wie die Sicherheit bei tausenden Besuchern gewährleistet werden soll. „Die Casa Blanca ist der sicherste Ort der Welt“, entgegnet Zampolli selbstbewusst.

Die persönlichen Turbulenzen von Zampolli, darunter ein heftiger Streit mit seiner Ex-Frau Amanda Ungaro, die ihn unter anderem der Lüge und des Machismo beschuldigt, werfen einen Schatten auf die Causa. Sein Sohn Giovanni, ehemaliger Fußballspieler, ist zwischenzeitlich nach Miami geflohen und hat mit Trump Golf gespielt. „Er ist bei seiner Mutter geblieben, ist dann aber doch zu mir gekommen“, so Zampolli. Doch diese persönlichen Dramen scheinen den Fokus nicht von der politischen Schachbewegung abzulenken.

Ob Infantino, der italienische Wurzeln hat, unter dem Druck Trumps nachgibt, bleibt abzuwarten. Zampolli scheint zuversichtlich: „Ich glaube nicht, dass weiterer Druck nötig ist. Schließlich habe ich Infantino bereits davon überzeugt, die WM-Auslosung im Trump-Kennedy Center durchzuführen.“

Die Welt des Sports, geprägt von Ehrgeiz, Geschäftstüchtigkeit und persönlichen Rivalitäten, liefert ein faszinierendes Spektakel. Ob Italiens WM-Traum durch Trumps Einflussnahme wahr wird, wird die kommende Zeit zeigen. Eines ist jedoch gewiss: Der Name Paolo Zampolli wird in dieser Geschichte noch lange für Gesprächsstoff sorgen.