Real madrid: dominio brutal gegen hapoel – final four rückt näher!

Madrid hat gesprochen, und Hapoel Tel Aviv hat zugehört. Mit einer beeindruckenden Vorstellung in der zweiten Halbzeit hat das Team von Pablo Laso im zweiten Playoff-Spiel der EuroLeague-Viertelfinals den Hapoel Tel Aviv regelrecht überrollt (102-75) und den Einzug ins Final Four nur noch durch einen Sieg in Tel Aviv verspielen lassen. Die Partie war zwar zunächst ausgeglichen, doch nach der Pause zeigte der spanische Gigant seine wahre Klasse.

Usman garuba springt in die bresche

Besonders hervorzuheben ist der Leistungsschwank des jungen Usman Garuba. Aufgrund der Verletzung von Edy Tavares übernahm er eine Schlüsselrolle und füllte diese Lücke mit großem Erfolg. 13 Punkte und 9 Rebounds sind ein Beleg für seine Energie und sein Engagement. „Ich glaube, ich habe heute ein bisschen mehr Verantwortung übernommen, gerade weil Edy fehlt. Es war eine tolle Teamleistung, um das zu kompensieren, und ich bin froh, dass ich einen guten Job gemacht habe“, so Garuba nach dem Spiel, der vom Publikum stürmisch bejubelt wurde und mit einer Geste der Dankbarkeit antwortete.

Eine maschine in der zweiten hälfte

Eine maschine in der zweiten hälfte

Die zweite Hälfte war schlichtweg eine Demonstration von Stärke. Mit einem Spielstand von 62-33 im letzten Abschnitt präsentierte sich der Real Madrid in Topform – vielleicht die beste Leistung der Saison. Das Team kombinierte einen imponente Spielrhythmus mit einer starken Verteidigung und präzisen Angriffen. „Wenn wir körperlich fit sind und schnell spielen, ist es für die Gegner extrem schwer, uns zu stoppen“, betonte der Center. „Verteidigung, schnelles Umschaltspiel und offene Würfe – das ist die Essenz des Madrids. Und genau das haben wir heute gezeigt.“

Campazzo brilliert, aber vorsicht ist geboten

Campazzo brilliert, aber vorsicht ist geboten

Während Garuba überzeugte, war es Facundo Campazzo, der mit 23 Punkten (5/5 aus dem Feld, 4/7 Dreipunktewürfe, 1/1 Freiwurf), 3 Rebounds, 6 Assists und einem Wert von 30 den entscheidenden Unterschied machte. Doch der argentinische Guard warnt vor Selbstüberschätzung: „Das Spiel ist noch nicht entschieden. Wir dürfen uns nicht entspannen und müssen weiterhin hart arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Ein 2:0-Vorsprung ist wichtig, aber die Arbeit ist noch nicht getan – das ist die Realität. Es wird in Tel Aviv sehr schwer, wir müssen kämpfen und unser bestes Basketball spielen, um dort zu gewinnen.“

Die nächste Aufgabe für Real Madrid ist ein Liga-Spiel, bevor es am Dienstag zurück nach Tel Aviv geht. Die Spannung ist spürbar, aber die Madrilenen bleiben fokussiert und bereit für die Herausforderung.