Torino wirft millionen in die waagschale: alisson-transfer trotz liverpool-option heiß
Die Juventus schlägt zurück. Während Liverpool seine Ausstiegsklausel für Alisson Becker zieht, um den Brasilianer 2026 nicht ablösefrei ziehen zu lassen, arbeitet die alte Dame längst an Plan B – und C. Kein Wunschtorhüter ist gerade günstig, doch Turin will im Sommer endlich die Zukunft zwischen den Pfosten klären.
Warum alisson trotzdem gehen könnte
Jürgen Klopp hat zwar die Verlängerung ausgelöst, doch die Botschaft ist klar: Georgi Mamardashvili ist die Zukunft. Der Georgier kommt im Sommer aus Valencia, um sich an die Anfield-Seitenlinie zu stellen. Für Alisson winkt also keine Garantie mehr auf Platz eins – und genau das will er. Champions League, 90 Minuten Woche für Woche, keine Staffette. Die Juve bietet genau dieses Versprechen, plus ein Gehaltsoberteil von rund 7 Millionen Euro netto.
Damit wäre Alisson sofort der Topverdiener der Serie A unter den Schlussmännern. Die Ablöse? Fällt moderat aus, weil Liverpool ihn nicht ziehen lassen will, ohne zu kassieren. 25 bis 30 Millionen würden reichen – Peanuts für einen Weltklassekeeper, aber ein Risiko für einen, der im Mai 33 wird.

Diogo costa und der 50-millionen-poker
Parallel hat Jorge Mendes Diogo Costa ins Spiel gebracht. Der 26-jährige Portugiese ist seit zwölf Jahren beim FC Porto, ausgebildet, schnell, Fußball-verrückt – und teuer. Release-Klausel: 60 Millionen. Realistischer Preis: 45 bis 50. Dieselbe Summe, die Turin auch für Marco Carnesecchi locker machen müsste. Die Frage lautet nicht „Wen wollen wir?“, sondern „Wen bekommen wir schneller?“.
Costa bringt die bessere Fußball-School, Carnesecchi den italienischen Pass und die Serie-A-Erfahrung. Beide Varianten kosten ähnlich viel, beide würden sofort Nr. 1. Die Entscheidung fällt innerhalb der nächsten vier Wochen, bevor die Kaderplanung für die USA-Tour im Juli startet.

Warum die uhr tickt
Die Champions-League-Quali ist offen, Milan, Atalanta und Bologna laufen ebenfalls heiß. Verliert die Juve den Anschluss, droht ein zweites Jahr ohne Top-Euro-Einnahmen – und das würde die Torwart-Rechnung platzen lassen. Denn egal, für wen man sich entscheidet: Ohne 50 Millionen plus Gehalt ist 2025 kein neuer Keeper drin. Damien Comolli hat intern bereits grünes Licht für die Marke „Alisson“ erhalten, sollte der Brasilianer seine Absicht signalisieren. Die Alternative Costa wartet bereits mit einem Handschlag-Management von Mendes. Carnesecchi schweigt, will aber wissen, ob er in Turin wirklich Gesamtkunstwerk oder nur Interimslösung wird.
Fakt ist: Wer zuerst unterschreibt, macht die Konkurrenz platt. Und genau darum geht es jetzt – nicht um Wunschlisten, sondern um Sekundenbruchteile auf dem Transfermarkt. Die Juve hat das Geld, aber nicht die Zeit. Der Sommer wird teuer. Und er beginnt jetzt.
