García plaza muss gegen oviedo auf vlachodimos verzichten – rückkehr nach 19 000 km marathon

Während Sevilla am Freitag das letzte Training vor dem Debüt von Luis García Plaza absolvierte, gähnt in Auckland ein halbes Team 19 000 km entfernt das Jetlag weg. Die Länderspiel-Reisenden Adams, Ejuke, Vargas, Sow, Suazo, Gudelj, Nyland und Vlachodimos fliegen erst Gründonnerstag zurück – 72 Stunden vor der Partie in Oviedo.

Der neue mann muss improvisieren

García Plaza erbt eine B-Elf ohne Stammkräfte. Agoumé fehlt gelbgesperrt, Azpilicueta und Salas trainierten nur im Fitnessraum. Peque, der sich Anfang März das innere Band riss, könnte gerade noch rechtzeitig fit werden – seine Rückkehr wäre ein kleines Wunder, denn ursprünglich sprach man von sechs Wochen Pause.

Der Coach muss also planen, ohne seine Leitfiguren zu sehen. Videoanalyse statt Spielform, Theorie statt Taktikschießen. Am Sonntag steht er erstmals an der Linie, wo vor zwei Wochen noch Matías Almeyda zeterte. Die Fans fordern Blut und Mut, der Kader liefert bislang nur Fragezeichen.

Der chilenische marathonmann

Der chilenische marathonmann

Am meisten ächzen dürfte Bryan Suazo. Der Flügelflitzer absolvierte mit Chile ein Freundschaftsspiel in Neuseeland, flog anschließend quer über den Pazifik und muss am Gründonnerstag direkt wieder in den Kader. Drei Tage Knochen, ein Tag Taktik – mehr Erholung bleibt nicht.

Die Statistik spricht gegen Sevilla: In den letzten fünf Spielen nach Länderspielpausen holte der Klub nur einen Punkt. Das letzte Mal gewannen die Andalusier 2022 gegen Oviedo – damals noch mit Lopetegui an der Seitenlinie und ohne Jetlag-Gejagte.

García Plaza braucht einen Plan B, C und D. Denn wenn der Ball am Sonntag rollt, zählt nur das Ergebnis – nicht die Meilenzahl auf dem Flugticket.