Fsv frankfurt rastet aus: 4:2-kantersieg gegen kassel und platz drei im visier

1.486 Zuschauer im Stadion am Bornheimer Hang erlebten ein Fußball-Märchen mit Klatscheffekt: Der FSV Frankfurt schoss den KSV Hessen Kassel mit 4:2 aus dem Pokal-Wettbewerb der Regionalliga Südwest und katapultierte sich auf Rang drei. Die Bornheimer stürmten in der ersten Halbzeit wie ein Wirbelwind, Birkan Celik traf schon nach zwei Minuten, Ismail Harnafi erhöhte auf 2:1 und Cas Peters machte mit dem 3:1 kurz vor dem Seitenwechsel den Sack zu – oder so schien es.

Die wahre geschichte steckt im detail

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Denn was danach passierte, war kein harmloses Nachspiel, sondern ein Drama mit roter Karte und Elfmeter. Peters, der Doppeltorschütze, flog in der 76. Minute vom Platz, nachdem er mit einem Tritt den Gegner traf. Die Nordhessen um Adrian Bravo-Sanchez nutzten die Unterzahl und verkürzten auf 3:2. Die FSV-Fans zitterten, die Kasseler warfen alles nach vorn.

Doch Harnafi hatte noch einen zweiten Act in petto. In der 86. Minute netzte er zum 4:2 ein und zerstörte jede Hoffnung auf eine Kasseler Punkte-Revanche. Die Trophäe für diese Leistung: Platz drei in der Tabelle, acht Punkte hinter Spitzenreiter Freiberg. Die Moral der Geschichte: Selbst mit einem Mann weniger kann ein Spiel gewonnen werden, wenn die Chancenverwertung stimmt.

Die Zahlen sprechen für sich: Drei Tore vor der Pause, eine Rote Karte, ein Elfmeter und trotzdem drei Punkte. Der FSV Frankfurt beweist, dass er nicht nur spielen kann, sondern auch gewinnen, wenn es brenzlig wird. Die nächsten Gegner sollten sich warm anziehen – der Bornheimer Hang ist wieder zur Stelle.