Schweizer nhl-stars verlieren die punkte – nur kurashev rettet die ehre
Die Nacht auf Mittwoch war für die Schweizer NHL-Fraktion ein einziges Desaster. Von neun Eidgenossen auf dem Eis durfte am Ende nur Philipp Kurashev jubeln – alle anderen rauschten mit leeren Händen aus der Scheiben-Hölle.
Kurashev rettet san jose vor dem kollaps
Der Berner Assist-Geber schaffte das Kunststück, die San Jose Sharks beim 7:5 gegen Montréal doch noch über die Ziellinie zu bugsieren. Nachdem die Haie eine 5:2-Führung verspielt hatten, legte Kurashev im Powerplay den 6:5-Treffer auf – mit dem kalten Blut eines Bankers, der gerade noch rechtzeitig den Stop-Druck betätigt.
Die restlichen Helvetier kamen dagegen nicht mal ans Telefon. Lian Bichsel feierte mit Dallas zwar den zehnten Sieg in Serie, blieb aber nach seinem Doppelpack vom Vortag blass. Janis Moser kassierte mit Tampa Bay eine 1:5-Klatsche – die dritte Pleite in Serie. Roman Josi erlebte in Nashville einen Albtraum: minus-3 in der Statistik, minus jede Erklärung im Interview.

Schmid zwischen den pfosten – aber vor dem abstieg
Akira Schmid stand wieder für Vegas im Tor, doch Buffalo schoss ihn mit drei Gegentoren ab. Der Emmentaler hat in den letzten zehn Partien viermal angepfiffen – nur einmal verließ er das Eis als Sieger. Die Devise lautet: viel Einsatzzeit, wenig Punkte-Gewinn.
Die New Jersey Devils um Captain Nico Hischier gewannen das Kellerduell gegen Florida 5:1, blieben dabei aber selbst ohne Torbeteiligung. Die Schweizer Trio-Hoffnung Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler schaute den Punkteregen nur aus der ersten Reihe zu – ein Déjà-vu mit bitterem Nachgeschmack.
Fazit: Die Schweizer NHL-Armee schläft. Mit Kurashev gibt es aktuell nur einen einzigen Lichtblick – und der spielt in Kalifornien, wo die Sonne ohnehin schon aufgeht.
