Freiburgs wut: europa-duell soll bayern-krimi vergessen machen
Der Breisgauer Sport-Club schüttelt die bittere Heimniederlage gegen Bayern München ab und blickt mit neuem Feuer auf das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Celta Vigo. Die Enttäuschung sitzt zwar noch nach, doch sie soll nun als Treibstoff für das größte Spiel der Vereinsgeschichte dienen – ein historischer Moment, den Freiburg nicht verpassen will.
Die bayern-pleite als katalysator
Die Erinnerung an die verspielte Führung gegen den Rekordmeister schmerzt noch in den Knochen, doch die Mannschaft von Trainer Julian Schuster hat die Revanche bereits im Visier. „Es ist nicht schlecht, wenn man mit etwas Wut im Bauch das nächste Spiel bestreiten kann“, so Stürmer Lukas Höler. Diese Wut, gepaart mit dem positiven Gefühl, 80 Minuten gegen die Bayern eine Glanzleistung gezeigt zu haben, soll nun gegen Celta Vigo abrufbereit sein. „Wir wollen den Grundstein legen, um eine Runde weiterzukommen.“

Schusters messlatte: bayern-leistung als maßstab
Trainer Schuster betonte, dass die Leistung gegen Bayern, trotz der knappen Niederlage, so viele positive Aspekte enthielt, die nun zum Maßstab für die kommende Aufgabe werden. Die Mannschaft habe die Enttäuschung der frühen Woche abgehakt und sich voll und ganz auf das europäische Viertelfinale konzentriert. Er wünscht sich, dass sein Team die historische Bedeutung des Spiels erkennt, ohne sich darin zu verlieren.
„Wenn wir im Viertelfinale stehen, genießen wir nicht den Moment und sagen, wir haben Historisches erreicht“, mahnte Schuster. Seine Mannschaft sei voller Ehrgeiz und habe „das klare Ziel, weiterzukommen – bei allem Bewusstsein, was es dazu bedarf.“ Die Spieler wollen zeigen, dass die Niederlage gegen Bayern kein Einzelfall war und dass sie bereit sind, sich den Herausforderungen der Europa League zu stellen. Die Atmosphäre im Stadion am Donnerstag wird elektrisierend sein, und Freiburg will diese Energie nutzen, um den ersten Schritt ins Halbfinale zu machen.

Höler: „wir wollen nicht zwei spiele nacheinander verlieren“
Lukas Höler unterstrich die Entschlossenheit der Mannschaft, eine negative Serie zu vermeiden. „Wir wollen nicht zwei Spiele nacheinander verlieren“, erklärte er. Die Chancen stehen gut, dass Freiburg seine europäische Reise fortsetzen wird.
